Die letzten zwei Tage haben wir mit saubermachen verbracht.
Zuerst die große Wäsche von Außen, mit freundlicher Unterstützung des Waschstraßenteams.
Nun mussten auch endgültig alle noch übriggebliebenen Mitbewohner ausziehen. Wir waren überrascht wen wir alles noch gefunden haben. Hier eine Weta - wie nicht zu übersehen eine Langfühlerschrecke. Der Name „Weta“ entstammt der Sprache der Maori deren Bezeichnung Wetapunga bedeutet „Gott der hässlichen Dinge“. Auch eine interessante Information, grade bei Wikipedia gefunden.
Heute um 12 Uhr kamen Brian und Denise zur Übergabe. Die beiden waren
vom ersten Moment ganz glücklich über ihren bis jetzt ungesehenen Kauf.
Und in Neuseeland geht das ganz einfach mit dem Besitzer wechslen:
Natürlich wird zuerst der Geldtransfer gesichert, dafür hat Kurt
gesorgt, dann geht man zur Post, füllt eineinhalb Formlulare aus, einen
halben für den seller, einen ganzen für den buyer. Als seller haben wir unseren Namen eingetragen und unterschrieben.
Die Frau am Schalter nimmt die Zettel entgegen, der seller-Zettel kommt
in eine Schublade - fast fertig. Brian und Denise haben 9NZ$ geszahlt und
eine neue registration gekauft - ganz fertig. Wir sind noch gemeinsam zu einem Check
gefahren. Brian zwinkerte Elke zu - drive carefully with our van ;-) Ja,
das habe ich die letzten fast 13.000 km geschafft, kein Problem. Der
Check hat ergeben, dass der Zigarettenanzünder fehlt und der Schlüssel
"worn out" ist. (So haben wir den Wagen bekommen.) Natürlich ein paar
Lackschäden und was sonst ganz normal passiert - alles Wichtige ist ok. Wow. Super.
Trotz des Barcheques dauert es bis zu drei Tage, bis das Geld auf Kurts Konto sein wird. So lange steht das Auto noch vor Kurts und Carols Haustür.
Wir fahren morgen zu Tina nach Waiheke, verabschieden uns endgültig vom Auto.
Und guess what: Brian und Denise wohnen 500m zufuß entfert von Tina. Also auch Neuseeland ist ein Dorf. So werden wir mit den beiden in den nächsten Tagen einen Kaffee trinken. Und nicht genug des Dorfes: Karma kennt einen der Verantwortlichen des Maraes bei Tina um die Ecke und das Land auf dem das Marae steht gehörte Brian Großeltern...
Nachdem alles aus dem Van geräumt war, waren wir kurz überfordet mit all den Dingen und wie die bitte schön in unsere Gepäckstücke passen sollen. Aber es sah schlimmer aus als es ist. Nachdem wir geliehene Dinge zurückgegeben haben ist es jetzt nur noch ein wenig zu viel und wir überlegen, ob wir ein Paket schicken oder Dinge zurück in einen OP-Shop bringen.
Wir haben am Wochenende wegen des daylightsavings eine Stunde geschenkt bekommen, bei euch wurde die Zeit auch schon umgestellt - nun sidn wir euchnur noch 10 Stunden voraus ...
Mit lieben Grüßen von Elke und Anke



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