
Hier ein herbstlicher Ausblick aus dem Küchenfenster. Es sind keine Kühe mehr zu sehen, weil der Bauer sie in mühevoller Arbeit auf eine andere Weide gebracht hat. Also es waren Jungbullen und die wollten nicht so wie der Bauer wollte. Wir hatten gute Unterhaltung und Karma hat Beifall geklatscht, als die letzten störrischen Bullen durch das Tor liefen.
Besser als Fernsehen!
Vor einiger Zeit haben wir den Film "Unmistaken Child" gesehen. Er handelt davon, wie ein junger Mönch von seinem sterbenden Lehrer den Auftrag bekommt, dessen Wiedergeburt zu finden. Eine spannende, berührende Geschichte die darin endet, dass der Dalai Lama dem 3jährigen einen neuen Namen gibt.
Wir haben einen Hasen aus einem Antiquitätenladen gerettet, Elke wollte auch endlich ein passendes Reisetier. Der brauchte einen Namen und wir dachten, wäre schön, er würde einen von einem Mönch bekommen, wie im Film. Karma fand das kein Problem, wir fahren zu Geshe-La. Und tatsächlich, zwar etwas zögerlich, nahm Geshe-La den "Auftrag" an. Nach kurzem Überlegen: "Is easy - Tashi WangChung. Special." Trotz tibetischem Übersetzer haben wir die Bedeutung nicht ganz rausfinden können, aber das Internet übersetzt Tashi mit "der Glückliche". Nebenbei durften wir Gesha-La noch ein paar Fragen zur buddistishen Glaubensideen stellen. (Gudrun, wir müssen doch noch mal über das Schneckenkorn reden. Geshe-La sah das nicht ganz so eng, wenn wir dafür was Gutes tun und ein paar "Oh mani padme hum"sprechen wäre das Karma nicht ganz so doll beeinflusst...) ;-)
Eine andere, aber sehr besondere Form "das Göttliche" zu besingen, haben wir in einem Marae in Whangarei erleben dürfen. Wir hatten uns hier vor einigen Monaten schon mit Singen vorgestellt und durften heute einfach mitsingen und bei den Proben für einen Aufritt zugucken.
Unter anderem haben wir hier fast alle Menschen die wir aus der Ggend kennen gelernt haben getroffen und uns verabschiedet. Mal wieder fühlt es sich für alle so an, als würden wir bald wieder kommen. "See ya."
Letzte Übernachtung in unserem Campervan am Meer mit low tide. In der Nacht wurden wir wieder enmal von prasselndem Sturzregen geweckt. Wegen uneindeutiger Absprachen bezüglich der Dachlukenschließung am Abend war auch Anke innerhalb von Sekunden klar, dass die Luke nicht komplett geschlossen war... Die Bettdecke wurde zunächst merkwürdig schwer, dann die Füße nass. Elke wurderte sich über die verspätete Reaktion, da sie abgesprochen glaubte: Anke macht zu wenn Regen. Morgens konnten wir sehen und lauschen wie das Meer wieder über den Strand einlief und haben mit offener Heckklappe im Bett Kaffee getrunken. Kurz darauf, eim losfahren wünschte Anke uns Regen, da unser Auto so kurz vor Verkauf so dreckig wie nie zuvor war: am Abend vorher fuhrern wir durch eine kilometerlange Baustelle, wo scheinbar mit Zement auf der Fahrbahn gearbeitet wurde... Das ganze Auto war von unten mit einer hellgrauen, krustigen Schlammschicht bedeckt. Kaum ein paar Kilometer weiter hat es so sehr geprasselt, dass wir juchzend die Highway 1 so lange raus und runter gefahren sind, bis alle Pfützen leer waren und unser Auto sauber.
Da wir uns noch nicht ganz vom Reisen mit unserem Auto verabschieden konnten, sind wir gar nicht mehr weit weg von Auckland noch einen "Umweg" zum Strand und zur Jungtölpelkolonie nach Muriwai gefahren.
Der jungen Tölpel probieren ihre Flügel aus bzw. stärken sie durch wildes Flattern und sind dann kurz vor dem Abheben - so wir wir auch bald :-)
Zum Schwimmen zu wild, das Bodyboard schon verschenkt - haben wir uns am spazieren durchs Wasser erfreut





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.