Montag, 31. März 2014

Van sold,having a good Time

Keine 24 Stunden nachdem der van auf TradeMe eingestellt war,hat der Kiwi Brian von waiheke Island das Auto quasi schon gekauft.ohne es gesehen haben wollte er es unbedingt. Ab nächsten Montag kann er es haben, solange werden wir noch darin fahren...wir sind in whangarei unterwegs, waren bei Val und Familie sind nun bei Karma.in der Stadt treffen wir bekannte als wären wir zuhause. Morgen Abend beim Singen im marae werden wir uns von hier verabschieden.noch 17 Tage und wir fliegen auf die Cook Islands. Im Moment sind wir bei Karma, lassen uns bekochen und verbringen zeit miteinander,wie heute stundenlanges shoppen in whangareis Opportunity shops.wir "brauchen" zwar nix aber gucken ist auch schön:-)
Nun gibt es pavlova, ein neuseeländisches Nationalgericht.
Mit lieben Grüßen aus dem sommerigen Herbst.
Elke und anke

Freitag, 28. März 2014

Coverage up the road where the schoolbus Turns

Zurück bei Val und Familie genießen wir das bekannte Familienleben.val arbeitet 12 Stunden schichten und ist nur morgens um 6 und abends um 9 kurz zu sehen. Wir freuen uns aber auch mit den anderen zeit zu verbringen. Heute morgen gab es eine computereinführung von Elke. Seit neustem hat die Familie einen Laptop...
Wer telefonempfang möchte muss nach oben auf die Straße laufen :-) da sind wir gerade und schicken euch liebe Grüße
Elke und anke

Mittwoch, 26. März 2014

Opononi, Pania und Kiri

 
Auszug aus der Großfamilie, Einzug ins „Clarehouse“ (in Opononi. MitBlick direkt auf den Hokianga Harbour und die riesige Sandlandzunge). Das ist ein „katholisches Gemeinschaftshaus“ welches von der Familie Land ins Leben gerufen wurde. Es ist immer offen und jeder ist willkommen. Pania und Tochter Kiri wohnen hier und „taken care of the house“.
Da wir Euch vielleicht im letzten Post etwas mit Namen und Menschen überfordert haben, hier nun keine weiteren Ausführungen ... (Wobei die mögliche Verwirrung auch Absicht war, damit ihr ein wenig von dem MeschenKontkatGefühlsGewusel abbekommen könnt, das wir hier erleben.)
Hier haben wir „Ruhe“, leben ein weiteres neuseeländisches Alltagsleben mit, das wiederum außerhalb von unseren „normalen Vorstellungen“ liegt. Pania: „I am a single mum, getting 300NZ$ a week. That´s enough for what we live.“ Und das geht hier wirklich. Viele Leute wohnen irgendwie so, dass sie keine Miete bezahlen müssen, haben eine Hütte im Busch, Essen wächst im Garten...
Es gibt einen Gasherd, gekocht wird aber hauptsächlich auf dem Feuer; barfuß laufen ist angesagt, (Anke wollte mich abends nicht im Bett haben, meine Füße seien schwarz – Panias Kommentar: oh no, they are clean); Trockentücher und andere Küchenlappen stinken fast zum würgen (findet Elke, hat sich aber inzwischen fast daran gewöhnt, gibt ja eh keine anderen); der Hund wird mit Antiflohmittel gebadet, Pania findet Flöhe schrecklich (wir haben bei den Lands viele Flöhe gesehen, einer war in unserem Van, aber es scheint der einzige gewesen zu sein...); wenn Brot außen immer härter wird und innen klitschig bleibt, war der Ofen nicht heiß genug gefeuert; wenn man über den Tag verteilt immer schwärzere Hände und Klamotten bekommt, hat man nicht aufpasst, wo die rußigen Stellen am Ofen sind ... sogar mein Laptop hat schwarze Fingerabdrücke.
Kiri wird von ihrer Mutter „homeschooled“. Der Tagesplan gestern sollte sein: ein Morgenspaziergang, eine Stunde schoolwork (math, writing), Pause, eine Stunde schoolwork (music, arts), lunch, in the afternoon: working in the garden, später: schwimmen im Meer. So ungefähr hat der Tag auch stattgefunden.
Wir staunen und leben mit. Und wenn Menschen durch die offene Tür kommen um ihr Handy zu laden, Hühnerfutter bringen oder telefonieren wollen wundern wir uns nicht weiter.
Morgen fahren wir auf die andere Seite der Insel zu Val und Andrew nach Whangarei.

Gute Nacht für heute!
(Elke darf doch mit den Füßen ins Bett, sie wäscht sie morgen früh, versprochen.)
Elke und Anke

 "Wohnzimmer" mit Meerblick
 Lunchvorbereitungen
 gewaschen wird mit der Hand
 der Hund wird nicht gemangelt!
 Amateurfrisörin Pania
 Während des Handy läd können wir probieren die Maorimuschel zu blasen
 Lunch und Brot im Ofen
 Strandspaziergang in Opononi

Samstag, 22. März 2014

Die Land-Familie

Vom Leben im PaarQuadratmeterVan in das Leben der Großfamilie. Krasser kann der Wechsel kaum sein... Vorbei die „Ruhe“, das beengte Wohnen, das mit einer Bewegung alles erreichen was uns gehört – nun mitten im Gewusel.
Damit ihr ein wenig Überblick über die Familie bekommt...

Elke hat vor 20 Jahren Val in Auckland kennen gelernt. Val ist von Auckland nach Whirinaki zu ihrem liebsten Andrew Land gezogen. Andrew lebte in der großen Selbstversorgerfamiliengemeinschaft. Andrew ist das 8. von neun Kindern von Peter und Judith. Vor 20 Jahren lebten noch viele andere der 9 Kinder im Tal der Jackson Road. So habe ich auch Shantina und Simon kennen gelernt (Simon ist der 5. In der Geschwisterreihe). Joseph (der 3.) und Cathrin  hatten einen Sohn (Gilbert) der in den Fluss gefallen war und wiederbelebt werden konnte. Er war damals 6, konnte nicht laufen und sprechen. Und viele andere Kinder lebten „damals“ im Tal...
Heute haben Peter und Judith  bald 100 Enkel... Wenn mir dann heute Abraham, langer Bart, vom draußen arbeiten ganz braun und dreckig, mit seinen 2 Kindern begegnet, war das der kleine Junge, der mit der viel zu großen Säge gemeinsam mit Elijah versuchte einen Baum zu zersägen. Elijah hat vor ein paar Wochen sein erstes Kind bekommen...
Val und Andrew sind wegen Unstimmigkeiten in der Familie auf die andere Seite der Insel gezogen, Simon und Shantina wohnen schon lange einen Hügel weiter.
Und wie wir gestern beim Tee mit Shantina sitzen kommt irgendein Verwandter und bringt Gilbert mit. Wir hatten eh vor die Familie zu besuchen und lassen uns gerne im Auto mit runter in die Jackson Road nehmen. (Die 5 km Piste möchte ich nur so oft wie unbedingt nötig fahren. Es bleibt die abenteuerlichste die wir auf unserer Reise kennen gelernt haben. Allerdings habe ich beim Mitfahren eine Idee bekommen, dass manchmal schneller fahren vielleicht „besser“ geht als im 1. Gang ganz vorsichtig um oder durch  jedes Loch zu fahren. Wobei mir das Schneller von gestern viel zu schnell war. Aber die Autos die hier fahren sind eh schon kaputt, da macht ein Aufsetzen hier und eine neue Schramme an der Seite da auch nix mehr aus...) Hoch wollten wir dann laufen, es gibt einen Track, bisschen steil aber easy.
Unten angekommen große Freude, die Freunde von vor 20 Jahren wieder da. „Hope you stay for lunch“. Das Essen wird aus dem Garten geholt und auf dem Feuer gekocht, Opa Peter philosophiert über seine Übersetzung des Tao Te Ching (die anderen haben ihm nicht gefallen), Gilbert zeigt stolz immer wieder das Fotobuch von seinem 20. Geburtstag. Joseph kommt vom Feld, das Essen steht auf dem Tisch. Jeder bedient sich und findet einen Platz. Pania und Kiri kommen zu Besuch, wie schön, die wollten wir auch besuchen, wir verabreden uns. Gilbert zeigt uns noch seinen Garten, wir besuchen seinen toten Hund. Dann machen wir uns auf den Rückweg, der Path sei irgendwo beim Wasserfallhaus. Wir finden einen Weg, sind uns lange nicht sicher, ob es der richtige ist, aber Gilberts neuer Hund läuft sicher vor uns her. Der „easy“ Path stellt sich als ziemlich steil heraus und trotz häufiger Überlegungen ob wir wohl richtig sind, kommen wir an. Der Hund treu an unsrer Seite, schläft vor unserem Auto. (Er wird am nächsten Morgen mit einem ausgestopften Wildschweinkopf unter großem Gebell und Geheule verscheucht.)

Bei Shantina und Simon wird das Dinner vorbereitet. Im Haus sind fast immer 10-15 Menschen unterwegs, die Familie selber, die großen Kinder die nicht weit weg wohnen, Enkelkinder, Couch-Surfer, Besuch... 15 Messer und Gabeln auf dem Tisch sind normal. Wir übernehmen abends den Abwasch des halben Tages, es wird ruhiger im Haus, nach 5x Wasser wechseln, eineinhalb Stunden später ist die Küche grob aufgeräumt. Simon kommt erschöpft von oben vom „Familientreffen zur Rettung des Milchbetriebes“ seines Schwiegersohnes. Ein langer Tag geht zu ende, fast alle schlafen, Simon und Elke diskutieren noch bei einem Tee über Schnecken im Garten und was bei Weiterem darüber nachdenken folgt ...
Um kurz nach 5, es ist noch stockdunkel schleicht der 4WD an unserem Auto vorbei. Bekommt Hannah ihr Baby schon früher? Geht Simon schon arbeiten? Nein, später hören wir, dass Shantina und Hamish zum Melken der 130 Kühe gefahren sind. Heute und morgen werden sie noch angeleitet, übermorgen machen sie es alleine.
Hier „zu Besuch“ zu sein heißt ab dem ersten Moment absolut willkommen zu sein und für sich selbst verantwortlich durch den Tag zu leben. Essen gibt es genug, wer Hunger hat, macht sich was, abends wird zusammen gegessen. Wenn man was wissen will muss man nachfragen. Es gibt immer was zu tun, helfen darf man jederzeit aber man darf auch den ganzen Tag auf der Bank sitzen und das Treiben bestaunen.
Heute hat Bruce Geburtstag, der Mann von Tochter Nikki. Sie wohnen ein Grundstück weiter unten. Hier oben finden alle Vorbereitung statt. Wir kommen aus dem Staunen kaum wieder raus. Nikki mit Baby Ava, Hannah(hoch schwanger) mit Valerie, Elsbeth und Crystal, 2 junge Brüder von Bruce und die Kinder des Hauses, Flynn, Francis, Hamish und Scott backen und bereiten was zu Essen vor. Es läuft laute irische Musik, Shantina sitzt über einem Papier und versucht sich alles wichtige zum Melken einzuprägen, Simon kommt mit Brille aus dem Büro und bittet um einen Tee, Baby Ava braucht einen „Babysitter“, Hamish präsentiert die Erfindung einer neuen „Zwille“, auf dem Balkon erledigt jemand Schulaufgaben der Corresponance-School, Flynn möchte einen „waterfight“ mit allen... WOW
Es kommen mehr Menschen, andere sind wieder weg, Shantina beim Melken, die großen Töchter übernehmen... „Flynn, could be please do a bit of the dishes? Just the amount that you think you can do. That would be great.“ Mit ein wenig Meckern beginnt er. T-Shirt aus, Hocker ans Spülbecken – auf geht´s.
Anke ist in den Van gegangen, sie suchte nach Ruhe. Ich habe selbstgemachten Pflaumenwein zum Probieren bekommen „it´s pretty strong“. Ja, das stimmt. Inzwischen ist es ruhiger in der Küche, die großen Jungs sind draußen, die jungen Frauen machen zwischen Baby stillen, den Ofen feuern, sich mit den anderen Kindern beschäftigen, das Essen fertig. Es ist 15Uhr, wir sind um 10 in die Küche gekommen...
Crystal kommt immer wieder und fragt: „Are you still working?“ „I want to be a doctor when I am grown up. They listen to the heartbeat of the babys and I will be there when my mother will have the baby. I was there when my sisters were born too. (Crystal ist 6 oder 7 Jahre alt!)
So, der waterfight beginnt. Flynn hat mir prophezeit: „You will be nailed!“
--- Eigentlich sollte der Post hier zu Ende sein... Allerdings ist der Nachmittag noch unbedingt berichtenswert.
Während ich bei der Wasserschlacht im Pool erfahren durfte was „nailed“ bedeutet, haben Scott und Hamish den alten riesigen Kupfermilchtank als „Badewanne“ umfunktioniert. Gestern noch sagte Shantina: „One day it will be a spa!“ Mit Blei geflickt, an die richtige Stelle getragen, ein Loch für´s Feuer gegraben. Als dann das Feuer entzündet wurde, dachten wir zunächst unser Van steht in Flammen. Die Jungs waren ganz cool und fanden die Idee ihn umzuparken dann doch auch ganz gut. Und seht auf den Fotos was daraus wurde... Die Geburtstagsgesellschaft im Wasser. Von Hannah, die in den nächsten Tagen ein Baby bekommt, die 3 ½ Monate alte Ava, einige Kleinkinder, jugendliche Jungs und Mädchen, junge Männer und Frauen und Anke. J Simon und Shantina kamen erst im Dunkeln wieder, haben das Feuer noch einmal entfacht und haben ein Nachtbad genommen.

Soweit ein kurzer Ausschnitt vom Leben der Land Familie aus Jackson und Mountain Rd. Morgen fahren wir wieder vom Berg und bleiben ein paar Tage bei Pania und Kiri in Opononi direkt am Meer. Dann fahren wir zu Val und Andrew nach Whangarei, wo wir auch Karma wieder treffen werden.
Unser Auto ist übrigens wahrscheinlich schon so gut wie verkauft. Keine 24 nachdem wir es ins Netz gestellt haben rief jemand aus Auckland an, der sich sehr sicher ist, dass er genau dieses Auto haben möchte. Er möchte der Erste sein der es ansehen und kaufen darf, wenn wir nach Auckland zurück kommen. Wow, das war ja „einfach“.

Wir schicken Euch ganz viel von der Liebe, die wir hier bekommen.
Elke und Anke

 Gilbert, stolz mit einem Fotobuch
 Peter talking about his life
gilberts Hund, der uns "nach Hause" geführt hat
 Shantina und Simon, beide Mitte 40, haben diese 9 Kinder und weitere 9 Enkelkinder ... einige davon haben wir kennen gelernt
 ein Teil des Abwaschs
 Mit diesem Wildschweinkopf wurde unser "armer treuer" Hund vertrieben
 anke mit Ava
 neugierige Blicke auf die Kücheninsel


 Die große Badewanne mit strahlenden Menschen darin.
















Der Moment, als alle Anwesenden außer Elke ("You are in duty of the cold water hose!") Manchmal schien das Wasser fast zu kochen, also auf jeden Fall am Boden, und nur kaltes Wasser konnte helfen.
 "Hey you knife, you are not doing a good job with my meat!"
Unser Stehplatz, nachdem wir gestern "umgezogen" sind. Der Blick auf Simons und Shantinas house.

Dienstag, 18. März 2014

For sale: Toyota Hiace Hi-Top Campervan

Falls jemand einen Camper in Neuseeland kaufen möchte oder jemanden kennt der einen Campervan in Neuseeland kaufen möchte ...

Bitte hier klicken



Montag, 17. März 2014

Venerable Lhundup Jamyang ...

Der Sturm ist überstanden, wurde auf die "Stufe 2" herabgestuft, als er auf Neuseeland traf.
Keine Ahnung was das "wirklich" bedeutet. Wir waren froh nachts nicht in unserem Camper zu sein. Das Zimmer in dem wir geschlafen haben, war in einem Haus. Trotzdem haben wir den Sturm sehr nah erfahren. Der Wind war in den Bäumen sehr laut bis unheimlich zu hören, der Regen prasselte auf das Dach. Bis auf ein paar abgebrochene Äste ist, da wo wir waren, nichts passiert. Auf den Straßen war das Unwetter deutlich zu sehen. An vielen Stellen lagen Steine und Erde, sodass wir immer wieder kleinen "Erdrutschen" ausweichen mussten.
Der eigentliche Grund, warum wir in dem tibetischen Zentrum untergeschlüpft waren, war am Ende wohl ein anderer... Es fand dort ein Kurs statt, geleitet von einer tibetisch-buddistischen Nonne. Neugierig wie wir sind, haben wir den ersten Moment ergriffen was zu fragen. Zunächst wollten wir "einfach wissen", warum im Zentrum keine Musik gemacht werden soll. Anke fragte mutig und befand sich innerhalb von Sekunden in einer sehr dichten Auseinandersetzung mit "inneren Ängsten". Ach du Schreck... Die Nonne bot uns für den nächsten Tag ein Zeitfenster nach dem Mittagessen an, falls wir noch Fragen hätten. Wir hatten nun die Nacht und den Morgen Zeit zu überlegen.
Nach dem Essen setzte sie sich uns gegenüber und war da. Einfach so da. Sehr berührend und bewegend fragten, redeten, diskutiereten wir (nicht unbedingt buddistisch von ihrer Seite), bekamen Antworten und Ideen - "don´t believe what I say, prove what is "right" for you". Wow, völlig berührt von dem wie sie mit uns gesprochen hat und was sie gesagt hatte noch eine letzte Frage. Sie hatte bereits ihre gesamte Mittagspause mit uns verbracht, das würde bestimmt schnell gehen... Interessiert an der buddistischen Antwort auf die Frage: "What do you do with sandflies?" ... die Idee von Widergeburt haben wir natürlich nicht das erste Mal gehört! Die "schnelle Antwort" hat sehr weitreichende Folgen, da auch hier wieder nicht die "gestellte Frage" beantwortet, sondern eine Rückfrage auf einen irgendwo tief innen wohnenden Zweifel eine Angst (oder was auch immer) gestellt wurde - in unserem Garten werden von nun an auf jeden Fall alle Schnecken willkommen geheißen! Wie auch immer habe ich (Elke) in der sehr kurzen Zeit mehr zur Idee von Reincarnation und Karma verstanden als bei allen Bemühungen vorher. Ich kam nicht mal mehr dazu, einen Zweifel aufkommen zu lassen...

 Auf dem Weg zum Unterschlupf haben wir einen spaßigen Morgen am Hot Water Beach verbracht. Als wir an den Strand kamen, waren wir noch skeptisch, ob wir wirklich mit so vielen Menschen nach heißem Wasser graben möchten. Schon ein paar Meter später waren wir mittendrin. Wir haben zwar nur im warmen bis sehr heißem Wasser gestanden und den anderen beim "baden" zugesehen.


Aber die Badegemeinschaft war klasse. Moslemische Frauen saßen völlig bekleidet neben Frauen in Bikinis, Schaufeln wurden herumgegeben und Wasserkanäle gebaut, damit alle was vom heißen Wasser hatten, was wirklich einfach aus dem Boden sprudelte.
Diese beiden Jungs aus Berlin hätten eigentlich schon lange gar gekocht sein müssen, so heiß war ihr Wasser. Sie fandes es super.















Obwohl wir auf der Coromandel Halbinsel noch lange nicht das gesehen hatten, warum Touristen eigentlich dorthin fahren, war plötzlich klar: Wir fahren "nach Hause". Es regnete eh und wir wollten nix mehr angucken. Nach fast 3 Monaten haben wir unserem Navi gesagt: "GO HOME". Ist natürlich ein wenig gemogelt, weil es ja Kurts Navi ist, aber immerhin auch unser NeuseelandZuhause.





Und zweieinhalb Stunden waren wir da: HOME
Der "große Reiseabschnitt" zuende.
Von Kurt und Carol willkommen geheißen, Carols Feststellung: "You must be ready for a tea!" Au ja, wie schön. Und er wurde uns auf Sofa serviert.
Ein Bett in einem Zimmer, ein Bad nebenan und wie Anke sagt: Platz zum Flügel ausbreiten.






Den Tag heute haben wir damit verbracht den Camper "verkaufsbereit" zu machen. Zuerst alles schön aufräumen um Fotos vom eingerichteten Camper zu machen, dann alles ausräumen, für die Fotos, die völlig schlicht und unemotional ein Auto zeigen, dass man gerne kaufen möchte.
Zur Belohnung haben wir uns dann teuerste Schokoladentörtchen zum Kaffee gekauft - Kurt und Carol waren begeistert, sie gucken immer nur ins Fenster des Ladens. Und der Mond hat uns beim Abendessen zugesehen - riesig. Wie er wohl heute abend bei Euch aussieht?

Heute in genau vier Wochen werden wir von Neuseeland auf die Cookinseln fliegen!
Morgen nutzen wir die Zeit um den Camper ins neuseeländische Ebay zu stellen, (hier heißt das TradeMe) um gespannt auf mögliche Käufer zu warten.
Dann fahren wir noch einmal für 2 Wochen in den Norden, besuchen dort die lieben Menschen, die wir schon kannten und kennengelernt haben, und werden die letzten 2 Wochen in Auckland und Umgebung verbringen.

Wir schicken Euch den wundenbaren Mond von unserem Abend.

Mit lieben Grüßen von Elke und Anke

Freitag, 14. März 2014

Unterschlupf

Wir sind im tibetischen centrum untergeschlüpft und warten den Sturm ab.mit uns im Zimmer diese wunderschöne Kakerlake.
Soweit für heute-gute Nacht

Mittwoch, 12. März 2014

East Cape, Rotorua und Lusi

 Wir sind ´rum ums East Cape, das einsame Maori-Land. Wir hatten ja geschrieben "wir hangeln uns von Strand zu Strand", und so war es auch. Und es ist Sommer :-) D.h. wir können sogar abends am Strand am Feuer sitzen.

Und es gab wieder und wieder Sonnenuntergänge mit einer sehr weiten Sicht und bizarren Farben.

So haben wir die Tage ganz gemütlich ohne "sightseeing" verbracht.


 Nun sind wir in Rotorua. Hier brodelt und dampft es überall und es stinkt nach faulen Eiern. Aber echt schlimm und wier können nicht entkommen. Gestern haben wir uns in Tourigetümmel geworfen und den größten Geysir angesehen. Ewig gestanden und gegukct wie das Wasser aus der ERde schießt. Die armen Leute, die eine Tour gebucht hatten: "Look here, make as many photos as you can and than come further on with me". Nee, das wollten wir nicht. (Susanne, wir haben uns Zeit genommen und den schönsten Platz für deine Pyramide gefunden. Mitten rein ins geblubber. Alles schön dokumentiert :-)
Nun sitzen wir im Café und lesen in der TAgeszeitung von Lusi.
Das ist der herannahnde tropical cyclone. Etwas beunruhigend zu wissen, dass der hier über uns sein wird. Es sollen alle Boote vom Wasser geholt werden, Luken geschlossen... - Hallo - wir wohnen im Camper. Wir werden das beobachten und zur Not schnell zu Kurt und Carol flüchten...
Eigentlich wollten wir auf die schöne Coromandel-Halbinsel.

Bis ganz bald, liebe Grüße von Elke und Anke

Freitag, 7. März 2014

Finden und loslassen - wir wohnen ja nicht hier...

Wie oft finden wir so schönes Strandgut und sagen uns:"wir wohnen ja nicht hier!"das bedeutet,dass wir alle diese wunderbaren baumteile leider hierlassen müssen.viele kleine Dinge finden wir täglich und dann reisen sie mit uns.heute hatten wir dann die Idee schonmal mit aussortieren zu beginnen.an einem wunderbaren Platz,10m vom Meer entfernt,strahlender Sonnenschein:-) und kein Mensch weit und breit.alle Tüten,Kisten und Kästchen durchgesehen und was nicht mehr als wunderschön befunden wird gleich raus.so liegen ein paar Kilos vor uns auf der Wiese,sind der Natur zurückgegeben und werden kein Übergepäck verursachen.die Idee"immer nur ein Teil pro Strand" hatte sich als nicht durchhaltbar erwiesen ...
So werden wir uns weiter von Strand zu Strand ums East Cape hangeln.
Karma "erwartet" uns auf der coromandel Halbinsel bei ihrem Bruder und damit beginnt der letzte Abschnitt unserer Neuseeland reise:wieder im Kontakt mit uns bekannten Menschen, so wie wir begonnen haben.
Tschüss und liebe Grüße von Elke und anke

Sonntag, 2. März 2014

How to cook and eat a flounder


Völlig off the beaten track in Akitio "landeten" wir auf einem Zeltplatz.
Wir hatten dort genau ein Paar Nachbarn. Als der Mann offensichtlich vom fischen zurückkam, fragte ich, was er denn gefangen hat.
Eigentlich waren wir schon dabei weiterzureisen, wir bekamen aber zwei Flundern geschenkt. Da wir diese nicht in unserem Camper braten wollten, entschlossen wir uns eine weitere Nacht zu bleiben.
Für den NAchmittag wurden wir zum 72. Geburtstag eingeladen, Anke mit der Gitarre war der "Unterhaltungshit".  Eine spezielle Feier,wie immer viel Alkohol, aber für uns ein weiterer Einblick in das Neuseeländische Leben.

 Die Geburtstagsgeschellschaft versuchte uns zu überreden noch länger zu bleiben, damit sie ihren geliebten crayfish (Hummer) mit uns teilen können. Dazu braucht es aber zuerst ein ruhiges Meer, damit die Männer mit den Booten raus können um die Körbe auszulegen. Am nächsten Tag holen sie sie mit dem Hummer wieder raus.
Das Meer wurde am Nachmittag ruhig, die Frauen hatten den Männern aber streng verboten heute noch raus zu fahren. Too many drinks!!! Also gäbe es frühestens übermorgen Hummer. So lange wollten wir dann doch nicht warten.

Abends haben wir uns dann den geschenkten Flundern gewidmet. Zu groß für die Pfanne habe ich mutig die Köpfe abgeschnitten. Wie uns wenigstens 20 mal beschrieben wurde, haben wir die Tiere mit Mehl bestreut, in heißer Butter gebraten ...Von schlimmen Qualmen hatte niemand was gesagt, so mussten wir erst den Feuermelder beruhigen, bevor wir die fische grätenfrei genießen konnten. Waren wirklich lecker.
Wir wurden am nächsten Tag von vielen Menschen der GEburtstagfeier gefragt, wie die flounders geschmeckt haben... Sie haben sehr über den Feuermelder gelacht, kannten aber offentlichlich das Prolbem :-)



von der Süd- auf die Nordinsel

In den letzten Tagen sind wir in kurzer Zeit viele Kilometer gefahren, für unsere Verhältnisse der letzten Monate. Ihr bekommt nun einen kurzen Überblick mit einigen Fotos. 

Queenstown - Bungee Jumping, nein wir sind nicht gesprungen

Über einen weiteren alpinen Passe gefahren
 richtung Jackson Bay - Kein Kommentar ;-)
 Bruce Bay
 Fox Gletscher
 Der versprochene volle Blick auf die Bergkette
 Achtung - Brücke teilen mit vielen Anderen  - und Achtung - hohes Schilderaufkommen
Auf der Nordinsel in Akitio - "How did you find this place? Not many tourists come here..."
das erste Mal seit langem: draußen Frühstücken und draußen Qigong stehen. Das bedeutet:
es ist warm (16 grad), kaum windig, es regnet nicht und es gibt nicht eine einzige Sandfly.
Und weil wir zu einem Geburtstag eingeladen wurden,sind wir gleich noch eine Nacht geblieben.
ÜBer die Wetterbedingungen hetue möchten wir nicht sprechen...


Mit guter Laune und lieben Grüßen

Elke und Anke

Wir fahren nun um das East Cape... ("Past Gisbore there are no rules... When you come to Opotike you´ll be back in civilisation..." Das war eine Antwort auf die Frage, ob wir dort free campen können... Also bis bald)