Sonntag, 2. März 2014

How to cook and eat a flounder


Völlig off the beaten track in Akitio "landeten" wir auf einem Zeltplatz.
Wir hatten dort genau ein Paar Nachbarn. Als der Mann offensichtlich vom fischen zurückkam, fragte ich, was er denn gefangen hat.
Eigentlich waren wir schon dabei weiterzureisen, wir bekamen aber zwei Flundern geschenkt. Da wir diese nicht in unserem Camper braten wollten, entschlossen wir uns eine weitere Nacht zu bleiben.
Für den NAchmittag wurden wir zum 72. Geburtstag eingeladen, Anke mit der Gitarre war der "Unterhaltungshit".  Eine spezielle Feier,wie immer viel Alkohol, aber für uns ein weiterer Einblick in das Neuseeländische Leben.

 Die Geburtstagsgeschellschaft versuchte uns zu überreden noch länger zu bleiben, damit sie ihren geliebten crayfish (Hummer) mit uns teilen können. Dazu braucht es aber zuerst ein ruhiges Meer, damit die Männer mit den Booten raus können um die Körbe auszulegen. Am nächsten Tag holen sie sie mit dem Hummer wieder raus.
Das Meer wurde am Nachmittag ruhig, die Frauen hatten den Männern aber streng verboten heute noch raus zu fahren. Too many drinks!!! Also gäbe es frühestens übermorgen Hummer. So lange wollten wir dann doch nicht warten.

Abends haben wir uns dann den geschenkten Flundern gewidmet. Zu groß für die Pfanne habe ich mutig die Köpfe abgeschnitten. Wie uns wenigstens 20 mal beschrieben wurde, haben wir die Tiere mit Mehl bestreut, in heißer Butter gebraten ...Von schlimmen Qualmen hatte niemand was gesagt, so mussten wir erst den Feuermelder beruhigen, bevor wir die fische grätenfrei genießen konnten. Waren wirklich lecker.
Wir wurden am nächsten Tag von vielen Menschen der GEburtstagfeier gefragt, wie die flounders geschmeckt haben... Sie haben sehr über den Feuermelder gelacht, kannten aber offentlichlich das Prolbem :-)



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