Dieses Jahr ist es anders, wahrscheinlich sind das die Ausläufer des gigantischen Wirbelsturms in Indien. Und das ist ja nicht so weit weg... Also, es regnet. Und das seit gestern ohne Pause. So haben wir uns lange Zeit gelassen bis wir mit dem Taxi in die Stadt gefahren sind. Anke, die das erste Mal durch die Außenbezirke einer "3.Welt-Großstadt" fuhr ,war erschrocken: die Straßen kaputt, ungeteert, tiefe Löcher, Müll und Schutt, arme Menschen und all das im Schlamm. "Es sieht aus wie im Krieg." In der Innenstadt wurde es "etwas besser". Da heute das höchste Fest der Hindus ist, und es regnete, war Kathmandu eher "leer" und geschlossen. Mit Schirm und ohne Plan haben wir uns durch die Gassen treiben bzw. in der Rikscha fahren lassen. Stundenlanges Abenteuer zwischen hupen, Pfützen, Yogis, beflissentlichen Flötenverkäufern (Anke hat geschafft keine zu kaufen ;-) Völlig durchnässt mit dem Taxi nach Hause. Als Elke aufschrie wegen des Lochs in der Straße, in dem das Taxi halb verschwunden wäre, lächelte der Fahrer nur: "I´ve seen it. I know the road, drive here ten times a day..." Der salutierende Pförtner im Eingang des Hotels Dwarikas ist wohl der krasseste Wechsel in eine andere Welt... heißes Bad, Zimmer zum abschließen, Licht, Wasser in Flaschen ... und ein 6 Gänge Essen im Nepalesischen Restaurant auf dem Hotelgelände.
Die Schuhe sind fast trocken geföhnt (Anke hat trotz wilder Blitze im Steckeradapter keinen Schlag bekommen) Wir sind gespannt, an welchem Ort wir sie morgen trocknen können. Es soll noch einige Tag weiter regnen.
Im Luxus des Hotels haben wir im Moment beste Internetverbindung... wir melden uns, wenn WIFI,
"Zeit" und Lust es uns wieder ermöglichen...
Namaste
Elke und Anke





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