Donnerstag, 31. Oktober 2013

Die Schnauze hat nicht mehr draufgepasst ...

Ich, also Elke, bin überzeugt, dass es eine gute Idee ist, wenn ich die Fotos mache... Ich finde es ja  schön, wenn ich auch mal zu sehen bin, aber ich weiß noch nicht, ob Anke verstanden hat, wiso ich kaum Luft bekomme vor lachen, bei dieser Äußerung von ihr.
Aber nun zu unserem neuen Zuhause. Wir haben es heute gekauft! (Papa, du musst Dir keine Gedanken machen, Kurt war dabei und hat alles für gut befunden. Taking care of us ist eine seiner leichtesten Übungen ;-) But he adviced: Keep the price secret :-) As you can see: we have a lot of fun together. Und Kurt hat den Wagen gleich so toll gefunden, dass er überlegt ihn am Ende selber zu kaufen...
Also gesehen, entschieden und unterschrieben. Das Geld ist unterwegs und erst wenn es da ist, dürfen wir das Auto mitnehmen. Wir sind aber schon gefahren, d.h. Kurt ist gefahren und wir waren dabei, weil wir uns für eine kurze Probefahrt lieber nicht mal eben in den Linksverkehr getraut haben.
Nach stundenlangen Recherchen im Internet haben wir herausgefunden, dass die Auswahl an Campervans nicht so groß ist wie gehofft. Und das, was es dann privat zu kaufen gibt ist immer noch teuer und in zweifelhaftem Zustand. In einem Autohaus traf Kurt dann eine alte Bekannte (mit ihrer Mutter war er zum Kommunionsunterricht gegangen...) und wir fanden einen Van, den wir uns als Zuhause vorstellen konnten. Ziemlich teuer, aber wir werden ihn am Ende wieder verkaufen (mit Kurts Hilfe, auch wenn wir schon wieder in Deutschland sind), und von welcher Startsumme wir den Verlust berechnen ist am Ende ja egal... Und Annette (die "Verkäuferin") sprach Deutsch, hat alles geregelt: Versicherung, TÜV, sonstige Mitgliedaschaften... So haben wir heute sogar schon ein 10-Liter-portapotti gekauft. Jaha, wir werden jetzt Motorhome-spezialistinnen, weil nur mit diesem Teil  (ein transportables Klo, ich sitze auf dem Foto darauf) bekommen wir eine "Self-containment-Plakette" und dürfen dann an vielen Stellen übernachten, an denen das sonst verboten ist. In ca. einer Woche, so lange wird der Geldtransfer wahrscheinlich dauern, dürfen wir das Auto dann mitnehmen. Bis dahin werden wir auf Flohmärkten,  2. Handhäusern und wo wir sonst Dinge finden, alles zum Einrichten unseres neuen Zuhauses besorgen. Und wir haben Zeit Tina zu treffen, uns in Auckland zu vergnügen und dann in aller Ruhe Richtung Norden zur Familie Land zu fahren. Wir haben uns um Telefonkarten gekümmert, alle Kontakte hergestellt und nun kann das "Alltagsleben" beginnen.
Anke hatte unsere Nachthemden zum Anwärmen in den Trockner gebracht... Die sind wohl schon wieder kalt... so gehen wir nun in kalten Nachthemden schlafen. Anke sagte letzte Tage noch: "I like luxury", als wir im Hotel in Hongkong eine funktionierende Dusche hatten. Nun steht uns sogar ein Trockner zur Verfügung.

pō mārie ki a koutou katoa
(Marcus, du darfst gerne wieder eine Übersetzung vorschlagen ;-) Wer es sonst herausfindet und es mitteilen möchte, natürlich auch...
Elke und Anke   

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