Das war die Antwort von Dipac, unserem Guide von gestern,
auf die Frage, wie viel Geld die Bauern im Monat verdienen.
In den letzten 2 Tagen sind wir viel mit „unserem Taxi“ über
das Land gefahren. Eine Reise von Tempel zu Tempel und so langsam verstehen wir
auch etwas mehr von Brahma, Vishnu, Shiva, Inkarnationen, wie Narasimha und
überhaupt von der hinduistischen Religion. Diese bestimmt den Alltag hier sehr
mit all den Ritualen.
Im Moment sitzen wir auf unserem Balkon, hoch über einem
spärlich beleuchteten Tal, in der Stadt Dhulikhel. Der volle Mond scheint
direkt gegenüber und hat hier ein anderes Gesicht. Nachdem wir gestern auf
einer anderen „Hügelkette“ mit Blick auf das Himalayagebirge NICHTS außer
Wolken sehen konnten, hatten wir eben das Glück ein paar im goldenen
Sonnenlicht angestrahlte Spitzen der 7000er sehen zu können J
eigentlich, so wird uns immer wieder bestätigt, ist um diese Jahreszeit bestes
Wetter, also keine Wolken und beste Sicht. Dieses Jahr ist es anders ... Der Regen hat sich dann über den
Vormittag verzogen, sodass wir einen „little Walk“ (Anke hat Blasen an den
Füßen, unser Guide, sprintet auch am Ende des Tages noch die vielen Treppen zum
Hotel hoch) zum gegenüberliegenden Hügel machen konnten. Dort haben wir die
etwas überraschte Frau Shresta-Einhaus besucht (sie wusste nichts von uns und
war total beschäftigt) und ihr gerade eröffnetes Dwarika Dhulikel Resort besichtigt. Wir durften erneut den
krassen Gegensatz von Armut und Luxus erleben. Nach der Einladung zum
japanischen 4-Gänge-Menue sind wir zurück durch die „Straßen“ von Dhulikhel
gelaufen... Morgen früh werden wir wieder um 5.15Uhr zum Sonnenaufgang auf die
Berge gucken und diesesmal hoffenlich auch welche sehen.
Wir grüßen Euch aus dieser Kulisse aus einem Konzert von
lautem Grillengezirpe wieder mit einem Namaste.
Elke und Anke


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