Freitag, 18. Oktober 2013

Die Menschen arbeiten hier nicht für Geld, sie arbeiten für ihr Leben

 
Das war die Antwort von Dipac, unserem Guide von gestern, auf die Frage, wie viel Geld die Bauern im Monat verdienen.
In den letzten 2 Tagen sind wir viel mit „unserem Taxi“ über das Land gefahren. Eine Reise von Tempel zu Tempel und so langsam verstehen wir auch etwas mehr von Brahma, Vishnu, Shiva, Inkarnationen, wie Narasimha und überhaupt von der hinduistischen Religion. Diese bestimmt den Alltag hier sehr mit all den Ritualen.
Im Moment sitzen wir auf unserem Balkon, hoch über einem spärlich beleuchteten Tal, in der Stadt Dhulikhel. Der volle Mond scheint direkt gegenüber und hat hier ein anderes Gesicht. Nachdem wir gestern auf einer anderen „Hügelkette“ mit Blick auf das Himalayagebirge NICHTS außer Wolken sehen konnten, hatten wir eben das Glück ein paar im goldenen Sonnenlicht angestrahlte Spitzen der 7000er sehen zu können J eigentlich, so wird uns immer wieder bestätigt, ist um diese Jahreszeit bestes Wetter, also keine Wolken und beste Sicht. Dieses Jahr ist es anders ...  Der Regen hat sich dann über den Vormittag verzogen, sodass wir einen „little Walk“ (Anke hat Blasen an den Füßen, unser Guide, sprintet auch am Ende des Tages noch die vielen Treppen zum Hotel hoch) zum gegenüberliegenden Hügel machen konnten. Dort haben wir die etwas überraschte Frau Shresta-Einhaus besucht (sie wusste nichts von uns und war total beschäftigt) und ihr gerade eröffnetes Dwarika Dhulikel Resort  besichtigt. Wir durften erneut den krassen Gegensatz von Armut und Luxus erleben. Nach der Einladung zum japanischen 4-Gänge-Menue sind wir zurück durch die „Straßen“ von Dhulikhel gelaufen... Morgen früh werden wir wieder um 5.15Uhr zum Sonnenaufgang auf die Berge gucken und diesesmal hoffenlich auch welche sehen.
Wir grüßen Euch aus dieser Kulisse aus einem Konzert von lautem Grillengezirpe wieder mit einem Namaste.
Elke und Anke

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