Donnerstag, 21. November 2013

The heart is still the same, we just have electricity

Das sagte Val heute morgen, als ich ihre 5 Brote fotografierte, die sie in den Ofen schieben wollte. Unsere liebe Selbstversorgerfamilie, die wir beim letzten Mal so völlig im Busch lebend besucht haben, lebt nun in der Nähe von Whangarei und es gibt Strom, ein Telefon, einen Staubsauger, Musik, eine Toilette mit Klospülung, ... Für uns eine völlig neue Welt mit den Lands... Nach nicht zu lösenden "Streitigkeiten" haben Val und Andrew mit ihren Kindern das "Buschleben" zurückgelassen, sie wissen noch nicht für wie lange, und genießen (neben dem Verlust) die Vorzüge des zivilisierteren Lebens, Val z.B. auch eine Waschmaschine.
Aber wie Val sagte, alles andere ist geblieben. so wird morgens  Ester gemolken (hier von Andrew) und jeden Tag werden literweise Milch weiterverarbeitet




 es wird viel gekocht, hier von Leah, der 15 jährigen Tochter, die mit ihrem Lebenswissen auch die ganze Familie versorgen kann,

(Im Hintergrund ist Karma zu sehen. Eine Gypsy, wie sie sich selber nennt. Ihr zuhause ist ein Auto oder aber die Wohnungen die sie "sittet". Da sie im Moment kein House-sitting macht, ist sie bei den Lands untergekommen.
Da sie viel mit tibetischen Mönchen unterwegs ist, lernen wir neben englischen und Maori Wörtern auch tibetische. Und die anderen natürlich deutsche.

Gesungen wird in dieser Familie viel, Musik gemacht in jeder freien Minute, hier Anke mit Clare.
Adam, der 9-jährige Jüngste, ist nach dem Umzug noch etwas verloren. In der großen Familiengemeinschaft im Busch waren immer Kinder, hier ist er der einzige in seinem Alter.
Aber auch er hat seine Aufgaben...
so erklärte er mir auf die Frage, warum das Oppossum noch warm ist, dass sie es eben aus der Falle geholt haben. Man muss es lebend fangen, dann  mit einem Schlag auf den Kopf töten. Dass Fell löst sich nämlich nur gut vom Körper, wenn der noch warm ist... Und für das Fell bekommt die Familie dann Geld.
Dass tote Vögel zum Abschrecken für die anderen im Gemüsebeet liegen, der Hund den Rest des Possums zu fressen bekommt und viele weitere Erlebnisse mehr - wir gewöhnen uns daran. So auch, dass Jojo, der 17 jährige Älteste der Familie, zum Wild-cow-hunting losgetrampt ist... und er hat eine geschossen. Im Wald zerteilt und an die STrasse getragen, von dort aus zu Verwandten in die Tiefkühltruhe...

Ich beende diesen Blog und schicke noch einige Fotos in einem weiteren ...

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