Donnerstag, 7. November 2013

Achtung, hier links ist ein Zaun ...

Jetzt geht das wieder los... kaum fahre ich (Elke) ein paar Meter mit dem Auto findet Anke, dass ich zu weit links fahre :-) (Anke): Aber links ist die Seite auf der Ich sitze! Also sehe ich auch als erste, wann du in den Zaun fährst. Und ich lande da als Erste! Aber du hast doch gesagt, ich soll immer links fahren! Jahaha, damit meinte ich nur die Straßenseite und nicht neben der Straßenseite. Nur weil ich in Irland vor ziemlich vielen Jahren einen ganz kleinen Moment mal zu weit links gefahren bin und wir dann ein paar Kratzer von den Brombeeren im Lack hatten... Ansonsten bin ich noch nie zu weit links gefahren. Und der Zaun ist auch stehen geblieben und ich habe es sogar geschaft links abzubiegen, auf einen Parkplatz zu fahren, wieder auszuparken und dann total heile bei Kurt und Carol anzukommen :-) Du bist meine Heldin und dafür bin ich dir seeeeeehr dankbar... Aber ich erinnere mich an das Dauerkratzgeräsch der irischen Büsche und das war nicht nur ein büschn. Wenn das nicht mal dein Tinnitus war... Anke lacht ist ansonsten sprachlos :-)

So haben wir heute tatsächlich unseren Camper abgeholt! In den letzten Tagen haben wir schon in Op-shops und von Tina und Carol verschiedenste Einrichtungsgegenstände erstanden. Und als Überraschung hat uns die liebe Anette (die aus dem Autoverkaufshaus) auch noch ein paar Küchenutensilien in den Camper gestellt - jetzt haben wir 6 Gläser, 2 Salatsiebe und 2 Wasserkessel... Wenn wir dann bei Kurt und Carol auf dem Hof Probeübernachten können wir die beiden zum Frühstück einladen... Wenn wir bis dahin schon den Toaster für einen Gasherd gefunden haben wird Carol begeistert sein. Und eine Kerze für Kurt - than it will be "hyggelig". (Marcus, welche Sprache ist das jetzt?Stella würde auch Bescheid wissen ;-)

Anke: Elke wartet sehr geduldig darauf, dass sich meine "überflüssigen" Darmunstimmigkeiten die ich wahrscheinlich aus Kathmandu importiert habe, wieder verfestigen ...  Der Doktor diagnostizierte vorläufig: travellers diarrhoea.

So bleiben wir im neuseeländischen Alltag, fahren Antoine, den Enkel in den Kindy (also Kindergarten), gehen mal eben im Einkaufscenter japanisch Essen und warten den Regen ab. Es regnet viel - es ist Frühling :-), gucken abends fern... und kümmern uns um unseren Camper.
Sehr deutsch haben wir heute sogar eine "CamperHausRat-Versicherung" abgeschlossen. Nun ist "alles sicher" und wir können losfahren, haben wir einen Platten, kommt der neuseeländische ADAC und wenn und was geklaut wird, bekommen wir Geld wieder... So die Theorie, fühlt sich gut an.

Au Revoir
(That means "Bye bye in englisch" erklärt uns der 3 1/2 jährige Antoine. Die neuseeländische Einwanderergeschichte heute dirket zu erleben. Viele Nationalitäten leben hier...)
Morgen dann vielleicht "Ni hau", mal sehen wem wir begegnen.

Elke und Anke








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