Donnerstag, 24. April 2014

Kia Orana










Aloha, ach ne, das wäre Hawai - Führerschein 2,50$, gilt für ein Jahr – ca. 45Grad im Kleiderschrank – fliegende Fische in der sehr großen Badewanne – irgendwann müssen sie ja  auch mal kreissägen... – Seegurke, nicht grün, schmeckt wie Auster, kaut sich wie Tintenfisch – One Foot Island heißt richtig One footprint Island – „The chicken on the island belong to everyone. They feed themselves. You can catch one if you want, but if you want to eat it you have to kill it yourself!“ – Anke beim Paddeln um die kleine Insel: „Ich glaube wir haben uns verfahren!“ (Marcus, ist dem, also ihr, noch zu helfen???) Außerdem Feststellung nach über der Hälfte des „Weges“ „Paddel richtig ´rum gehalten bringt schneller vom Fleck.“ – Moskitos stechen hier auch tagsüber, sogar in der prallen Sonne; eigentlich nur Elke – Klimaanlage auf 22Grad = Kühlschrank – „If George and his friends are coming, don´t be afraid, the are our friends.“ Zum schöneren Schnorchelerlebnis wurden sie mit Fischgerippe (dahin geht also der Rest unseres hervorragenden Yellow Finned Tuna von gestern Abend) gefüttert. Als der eine den Kampf gewann und den riesen Kopf zermalmte wurde es doch kurz mulmig.

Es hat gedonnert und war heute sehr schwül warm. Links wird es sehr schwarz – es wird gleich regnen. (vorne hat es geblitzt – ach so, ohne wird das Foto nix...)

Falls es Fragen zum obigen Text gibt, wir sind alle paar Tage per Mail zu erreichen  – aber ja  auch bald wieder da.

Mit lieben Grüßen von Elke und Anke

(Wie uns angekündet wurde ist das Intenet hier auf Aitutaki seeeehr langsam. Wahrscheinlich melden wir uns erst ab nächste Woche wieder von Rarotonga)

Montag, 21. April 2014

Osterei-Erastz

Obwohl so ein heiliger Feiertag, äußerlich kein Ostern zu erkennen. Kein Ei, kein Hase, keine Schokolade, nix dergleichen. Nicht mal beim Frühstück haben wir eins gefunden.
Aber dann sind sie uns wundersamerweise vor die Füße geschwemmt worden und wir konnten am Strand unserer üblichen Strandtätigkeit nachgehen. Gucken, finden, für schön befinden und aufsammeln. (Ja, ja, das Gepäckgewicht... Wir verbrauchen ja noch Haarschampoo, Körpermilch, essen Müsliriegel, lassen Schuhe hier und sortieren noch einmal die nicht ganz so schönen Strandeier wieder aus ;-)

Heute morgen haben wir ein wenig Ostern in der Kirche gefunden. Mit großem Gesang, ostereinestartigen Hüten und ernsthafter, langwieriger Predigt. Plötzlich alles vorbei, die letzte Beamerinformation an der Wand heiß: Vesper. Für die Nichtrorotonganer und –süddeutschen: Vesper bedeutet so was wie Imbiss. Wir waren eingeladen ein wenig zu essen und zu plaudern. Fast hätten wir vergessen zu erwähnen, dass es wieder sehr leckere „Südfrüchte“ gab, so wie jeden morgen bei unserem Frühstücksbuffet. Am Baum gereifte Papayas, Sternfrüchte, Mandarinen und Melonen (die natürlich nicht vom Baum!).

Auf dem Rückweg am Strand gab es frisches Kokoswasser. Wieder von Anke mit aller Kraft aufgebrochen. Selbst der Hund beobachtete das Geschehen beeindruckt.


Mit lieben Ostergrüßen von Elke und Anke

Sonntag, 20. April 2014

ANTICLOCKWISE? - Last one 12.30, under the bis tree!

Busfahren auf Rarotonga – ganz einfach! Entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn. Wenn der eine voll an einem vorbeifährt und auf der anderen Straßenseite ein leerer gesehen wurde ist, muss man nur noch ein wenig warten und bald kommt einer. Eine Fahrt kostet 5$, egal ob einen Kilometer oder einmal um die Insel herum, das wären 32km. So haben wir uns heute zum Samstagsmarkt fahren lassen. Großer Trouble, das Event der Woche. Für die Einheimischen um Dinge zu verkaufen, für die Touristen um Dinge zu kaufen. Und auf einer Bühne eine kulturelle Show, also hauptsächlich Tänze. Sieht ja im ersten Moment sehr nach Touristenshow aus, aber es ist auch das kulturelle Erbe der Polynesier. Schnelle Trommelrhythmen und fliegende Baströcke. 

Ein schöner Einblick und strahlende Gesichter. Im Bus dann weiter einmal die Insel umrundet bis vor die Haustür unseres Resorts. Ein wenig schnorcheln (nicht viel zu sehen, weil Flut und aller Sand aufgewirbelt), ein wenig vorbräunen am Pool (jaha, sogar Elke hat länger als 10min ausgehalten), damit die Haut ab Montag in der Lagune von Aitutaki beim schnorcheln die Sonne auf dem Rücken besser verträgt, ein wenig aufs Meer gucken mit dem vom Haus geschenkten Cocktail. 

 
 










Morgen gehen wir in die katholische Messe. Für alle die Lust haben die Kultur der Insel kennen zulernen scheinbar ein Muss. Au ja, wir freuen uns auf Singen und Tanzen der fröhlichen Menschen hier.
Morgen Abend haben wir dann schon wieder gepackt, nehmen nur das Gepäck für 7 Tage mit (Handgepäck nur 3 Kilo J Wenn man die kleinen Maschinchen fliegen sieht, weiß man auch warum) und fliegen 45min weiter. Aitutaki hat „the world´s most beautiful lagoon“. Wir sind gespannt. Immer wenn wir erwähnen, dass wir dort hin fliegen zeigen sich die Menschen begeistert. Es scheint wirklich ein wundervoller Platz zu sein. 




Freitag, 18. April 2014

Heute, Donnerstag, 17.4.2014

(Übrigens Postnummer 100!!!)

Über die Datumsgrenze geflogen und der 17.4. beginnt von Vorne (und täglich grüßt das Murmeltier). Ab dem Moment sind wir nun immer 12 Stunden „hinter“ deutscher Zeit (und 22 hinter neuseeländischer, hä, kann das sein?)
Mitten in der Nacht im Club Raro angekommen, völlig übermüdet irgendwie geschlafen. Dass wir nun in einem poolside-guestroom wohnen, anstelle von gestern Nacht im standard-guestroom (also für uns emfpunden einem streetside-guestroom) haben wir einem weiteren Akt von Elkes wirkungsvoller Durchsetzungskraft zu verdanken... ;-)
Hier in Rarotonga ist Südsee wie aus dem Katalog. Der Strand besteht aus Korallenriffabbrüchen, ist weiß, am Rand saftig grüne Kokosnusspalmen, das Wasser azurblau. Da Elke heute mal keine Kamera am Strand dabei hatte, gibt es nun kein Foto, wie Anke mit bloßen Händen (und den Strandsteinen) eine Kokosnuss geöffnet hat und wie wir mit offenen Mündern unter der tropfenden Nuss stehen.
Hier ein Eindruck von früher am Tag:



Frohe Ostern wünschen wir aus dem Pazifischen Ozean!
Elke und Anke

Gestern, Donnerstag, 17.4.2014


Unsere letzte Nacht in Auckland haben wir, d.h. Elke, in „Angst und Schrecken“ verbracht... Vor dem letzten Cyclon „Lusi“ wurde sooooo ausführlich gewarnt, dass wir uns in Sicherheit gebracht hatten, aus dem möglicherweise schlimm wackelnden Camper in eine „festere Behausung“ (tibet. Zentrum). Und ja, es hat geregnet und gestürmt und geschüttelt.
Vor diesem Sturm hat keiner was gesagt. Bis Elke wach wurde und die alten Nadelbäume, (die Kurt schon vor 30 Jahren oder so fällen wollte!) mit ihren ausladenden mannsdicken Ästen wild vorm und am Fenster herumwedelten und beängstigende, unangenehme Kratzgeräusche hinterließen. Aus dem großen Fenster konnte die nun wache Elke die vielleicht 50m hohen Bäume sich den Böen ausliefern sehen und sah sie „KRACH“ aufs Haus und mitten auf unser Bett fallen. „Anke, ANKE – ich glaube wir sollten auf´s Sofa umziehen, das ist wenigstens am anderen Ende vom Haus!“ Anke:„Mh-mhhh.“ Ankes Gemurmel war zu entnehmen, dass sie das Umziehen übertrieben unnötig hielt. Das einzige, das Elke nicht ganz verrückt werden ließ war, dass Kurt nicht beunruhigt ´rüberkam. Dabei hatte er gerade letzte Tage selber gesagt, dass er manchmal befürchtet, dass bei einem Sturm die Bäume auf´s Haus krachen könnten. Elke wachte die Nacht, Anke schlief dann auch nicht mehr, da sie auf das unruhige Atmen von Elke lauschte.
Es wurde hell, draußen schien die Welt unter zu gehen. Was für ein Sturm. Weiteres im Bett herum liegen war zwecklos. Beim aus dem Fenster gucken entdeckte Elke den Beweis und wahrscheinlich den Auslöser der Unruhe: Ein ziemlich großer Baum war abgebrochen. Als die Senioren-Flat-Mates wach wurden, waren sie erstaunt: Ach ja, ein Sturm..., sie hatten nichts gehört. Kurt hatte Stöpsel in den Ohren... In den Nachrichten wurden überflutete, gesperrte Straßen gezeigt, Stromausfälle, umgeknickte Bäume – die Feuerwehr fuhr dauernd. Als Kurt jedoch den abgebrochenen Baum sah, der auf seinem Grundstück stand, ging er gleich im kanllgelben Ostfriesennerz (oder vielleicht war es ein dänischer Wikingernerz – Kurt, viel Spaß mit der googleÜbersetzung ;-)  ´raus um zu schauen, ob er vielleicht auf Nachbars Dach liegt. Ne, genau richtig in eine Lücke gefallen.
Noch kurz waren wir besorgt um unseren Flug, aber nein, bis abends sollte sich der Sturm beruhigt haben. Und tatsächlich, schon so gegen 14Uhr saßen wir bei strahlendem Sonneschein draußen. Als sei nichts gewesen. Inselwetter ...
Kurt und Carol bestätigten erneut, dass so ein „Hurrican“ um diese Jahreszeit normal ist.
Unserem Abflug stand nichts mehr im Wege – also dachten wir...
Die lückenlos kurz über 23kg gepackten Gepäckstücke und leicht, ähm also viel zu übergewichtigen Handgepäcke (aber die werden ja nie gewogen, schon gar nicht von Air New Zealand, auch laut Kurt) und wir wurden zum Flughafen gefahren. Kurt wünschte uns viel Glück mit dem Gepäck („should I wait, just in case J“) Nein, nein. Ein letzter Abschied. (Kurt und Carol: Auch auf diesem Wege noch einmal „Danke ihr lieben Neuseeland-Eltern“. @Kurt: Bitte dringend an Carol weiterleiten!!!)
Dann kamen wir in den völlig neuen Selbst-Eincheckbereich von Air New Zealand. Weil Elke ausversehen bei „Dangerous goods“ yes gedrückt hatte, begann die erste Verzögerung. Beim Handgepäck wiegen die zweite! (Waagen standen im Weg...) 13kg und 9,5kg bei 7 erlaubten waren zuviel. Also: Handgepäck Sachen raus, zum wiegen hin, „ok gecheckt“, label dran – um die nächste Ecke – Sachen wieder rein J Hä, das war ja einfach. Auf zur Passkontrolle: Nächstes Mal Handgepäck wiegen. Neee,ne, was jetzt? „Ähmmm, there is a Computer in it, we bought nuts an Chocolade, Yes of course there is a Camera – alles was uns als Ausrede einfiel half nicht wirklich. Elke: „We are not doing this again, we got the label!!!“ und wir durften gehen. Puh. Beim Durchleuchten die Frage, ob wir einen großen Stein im Handgepäck hätten? Ne, viele kleine ...J Und der große aus der Jackentasche... Dieser Kontrolleur fand das sichtlich amüsant. Geschafft, wir waren durch. Also dachten wir erneut. Beim gemütlichen ´rumwarten beim Check-In kam eine freundliche Dame:“Jeder nur ein Handgepäck bitte: today strict weight restrictions in the cabin.“ Anke: ein trolley, ein kleiner Rucksack, Gitarre und Ukulele auf dem Rücken. Elke: viel zu schwerer „kleiner Rucksack“, Kameratasche, Handtasche, Brustbeutel, Papiertüte aus Duty free, Jacke mit Stein und Büchern überm Arm. Ach du Scheiße. Und jetzt??? Da wir gerade mit Mama-Renate zum Geburtstag telefonierten bekamen wir Verständnis und Aufschub. Dann: Elkes manchmal, hier besonders überschießendes Durchsetzungsvermögen! waren sehr von Vorteil. Ein kurzer Schreck nur, als die Dame sagte: If you don´t want that you are not flying today! Also „nur“ Ankes Instrumente mussten ins Sperrgepäck. (Anke: Schluck...)
Dass dann in den Overheadlockern doch noch ganz viel Platz und unser vegetarisches Essen nicht vorhanden war, sowie der Hinweis dass es wegen des Sturm „bumpy“ werden könne – konnte uns nicht weiter aufregen. Wir haben einen schönen Film geguckt.

Hier ein wichtiger Hinweis vom Abo-Service des Reisemagazins:
Aufgrund erster Zuschriften wegen Befürchtungen baldiger automatischer Abobeendigung hat dieser Blog Überlänge. (Katja, wir denken über mögliche Fortsetzung nach ;-)

Mittwoch, 16. April 2014

Gepackt - gegessen - bald geflogen

Es ist geschafft. Das Probepacken hat sich gleich für so gut erwiesen, dass es so bleiben kann. Etwas mehr als 23kg im Koffer, 23kg im Rucksak, der Rest im Handgepäck. Alles eingepackt - bis auf den einen Schuh. Der passte hier nicht und da nicht und dann ist er übrig geblieben. Nun hat er aber noch einen Platz gefunden. So tragen wir tatsächlich alles mit uns, kein Paket mit Steinen und OP-Shop Kleidung...

Das Abschiedsessen mit Carol und Kurt war lecker, wenn auch ein wenig scharf. Kurt hat uns viele seiner Reiseerberlebnisse erzählt. Falls uns nun morgen jemand blöd wegen zu viel Gepäck kommt - Kurt hat das auch immer geschafft. Wir sind gewappnet.
Hier noch ein Einblick in unsere wunderlichen Reisedaten: Bei knapp 4 Stunden Flugzeit fliegen wir 6 Stunden zurück in die Vergangenheit und und erleben den 17.4. quasi doppelt. Und das obwohl wir hoffentlich vorwärts fliegen :-) so könnten wir Mama Renate 2x zum Geburtstag gratulieren ... oder wie? Da bleibt jetzt die Frage: Wenn wir immer so weiter fliegen würden, würden wir irgendwann in der Kindheit ankommen? Würden sich auch Falten und graue Haare verändern? Andreas, weißt du da was dazu?

Ab dem 3. Mai geht es dann wie folgt weiter. Hier scheint auf den ersten Blick alles normal. Es wird auf jeden Fall eine laaaange Flugreise.

Nun gehen wir in unsere letzte Nacht und melden uns wieder von den Cook-Inseln.


e noho ra

Elke und Anke

Dienstag, 15. April 2014

Plötzlich "Winter"...

Gestern abend gehen wir aus dem Haus und es ist "kalt". 18Grad...
Ingrid und Tina, beide vor über 20 Jahren aus Deutschland hierher gewandert, spüren deutlich den "Wintereinbruch". Wir fanden es eher wie einen lauen Sommerabend, an dem man gut eine Jacke anziehen kann. So ändert sich die Wahrnehmung, wenn Neuseeland das Zuhause wird und Deutschland so weit weg ist...
Wir haben nun eine Woche auf Waiheke verbracht, viel Zeit mit den beiden Deutschen, die schon sehr lange hier in Neuseeland sind. So konnten wir nun auch noch das Leben von Ausgewanderten mitleben. Ein weiterer Eindruck aus diesem so vielfältigen Land. Und wir hatten ganz gemütlich Zeit unsere Zeit in Neuseeland ausklingen zu lassen.
Der Abschied am Hafen: "Bis ganz bald" fühlte sich so an, als würden wir gar nicht so weit weg sein und bald mal mit der Fähre wieder kommen. 

Nach ein wenig in den Straßen von Auckland Downtown unterwegs sein,  sind wir wieder "zu Hause" angekommen. Ein letztes Mal Wäsche gewaschen, gemeinsam mit Kurt und Carol mit Blick auf den Rangitoto gegessen.  Morgen laden wir die beiden zum Inder nach Takapuna ein.

Nun ist auch schon der erste Koffer gepackt, er wiegt im Moment knapp über 23 Kilo, perfekt.
Der Rest kommt morgen, dann entscheidet sich auch, ob wir noch ein Paket zurück schicken.

Heute ist das Wetter sehr wild. Es ist um 18Uhr dunkel, kühl, wolkig und sehr windig - ein Farnwedel schrappt an unserem Fenster lang; das hat er noch nie getan... In den nächsten Tagen soll es regnen...
Noch 2mal schlafen... wir fahren "in den Sommer". Also auf jeden Fall angenehm warm ist es auf den Cook-Inseln.

Gute Nacht wünschen Elke und Anke