Dienstag, 21. Januar 2014

This post not suitable for Papa and Kurt!

Also wir sitzen gerade im Café und warten darauf, dass unser Auto neue Reifen bekommt. Der Monteur empfahl uns dann doch die besseren Firestone-Reifen zu nehmen ...
Wir tun´s ja auch nicht wieder, also wir hoffen auf jeden Fall.
Die Straßen mit den Warnschildern "not suitable for campervans" sind gar nicht so schlimm,meistens, also die, die wir gefahren sind und über die angekündigten Rivercrossings konnten wir nuch lachen. ein bisschen Wasser über einer Betonfurt...

Nun waren wir auf der Suche nach einem Schönen platz zum Mittagessen. Am besten am Fluss. Da war auch ein Weg - kein Schild, wirklich. Und Anke sagte, ich können ruhig fahren. Elke war skeptisch, aber Anke so zuversichtlich und rückwärts war eh schon kaum mehr möglich und dann  - zu spät. Der Weg zuende, der Fluß noch nicht wirklich in Sicht-Scheiße. Das sieht nicht gut aus. Also besser nach links rüber unter dem Strommast parken. Das Auto neigte sich weningstens 45Grad (Ankes Einschätzung) fiel aber nicht um. Nun Rückwärts auf den Weg zurück und schnell weg hier.
Anke sammelte ein paar STeine die zur Not unter die rutschenden Reifen sollten. Erster Versuch - Reifen drehen durch. (Jaaa, wir hätten schon länger neue Reifen hinten gebraucht, nun hatten sie gar kein Profil mehr - auf Rasen ganz ungünstig bei der Steigung...). Schnell die Steine hinter die Reifen, 2. Versuch, Elke mit schlimm bibbernden Füßen auf Bremse und Kupplung, bei Versuch vorwärts zu beschleunigen hüpft das Auto rückwärts über die Steine dem Abgrund entgegen, dem Fluss ein wenig näher ... So war das nicht gemeint. Vorsichtig aussteigen, Steine unter alle Reifen. ICH GLAUBE WIR BRAUCHEN HILFE.
Oben an der Straße hielt das 2. Auto, fuhr uns zur nächsten Farm. Nach einer Stunde warten kam ein nicht sehr begeisterter Milchbauer, nahm uns in seinem 4WD mit. Ohne viele Worte befsteigte er das Seil, sagte irgendwas zu mir was ich nicht wirklich verstand, und den Wasserablauf so dicht am Boden - das würde er mir überlassen, ich würde ja lenken. Anke wollte das Drama nicht mitansehen und wartete oben an der Straße. Nach kurzem aufbäumen des 4WD als unser Auto ein Stück vom Weg abrutschte waren wir  zak oben an der Straße. 20Dollar an den Milchbauern und wir heilfroh, dass alles so gut ausgegangen... (also das ist natürlich die Kurzversion ...)

Die Rettungsaktion konnte leider nicht auf Fotos festgehalten werden, ein paar Eindrücke gibt es nur von vorher und nacher:





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