Sonntag, 5. Januar 2014

Schlechtestes Weihnachtsferienwetter seit ewig ...

... stand in der Zeitung um dann relativiert zu werden, es fühle sich nur so an, weil es letztes Jahr so gut war...
Uns kann ja ein wenig egal sein, wie das Weihnachtsferienwetter ist, unsere Ferien sind ja nicht an Weihnachten gebunden. Allerdings ist uns der Regen nicht so ganz egal, weil wir dann so in unsere paar Quadratmeterzuhause „eingesperrt“ sind.
Und die vorletzte Nacht haben wir mehr gewacht als geschlafen. Wir hatten so einen FreeParking Platz am Fluss gefunden. Das Warnschild „Flash flooding can occur in this reserve, do not park here during heavy rain“ haben wir gelesen, es schien aber wunderbarst die Sonne. Bis dann irgendwann nachts, der Wind so heftig unser Auto schüttlte, der Baum unter dem wir standen hatten nicht so dicke Äste... Aber was ist mit den beiden, die gestern um die Ecke ihr Zelt aufgebaut haben? Dann kam Regen dazu. Es wurde sehr ungemütlich. Im Dunkeln wegfahren schien keine gute Idee, also abwarten, ja wie wachen. Als es hell wurde stand die Wiese auf der wir parkten unter Wasser, die Bäume bogen sich beängstigend (In der Zeitung stand, das die Windspitzen 140 km/h betrugen, kein Wunder biegen sich die Bäume und schüttelt es unseren Camper...), der Gedanke an eine Flutwelle beunruhigte. Also schnell frühstücken und weiter.
Auf dem Foto sieht der Blick aus dem Fenster ganz idyllisch aus... hätte das Foto auch Ton könntet ihr den STurm heulen hören!
 Nelson, die sonnenstundenreichste Stadt Neuseelands, hatte für uns nur ein paar Stunden Sonne. Vor allem auf dem Campingplatz haben wir fast die ganze Zeit in unserem Camper gesessen. Die Waschmaschine und der Trockner haben uns die Arbeit abgenommen. Also zuerst dachten wir noch wir trocknen den Kleinkram im Auto ...
Heute morgen dann, als der Regen um 9.30 Uhr aufhörte kamen viele wartende Camper nach draußen. Die armen verbringen hier wahrscheinlich ihren Jahresurlaub...

Nun scheint sie doch die Sonne. Wir sind in Motueka und haben gerade beim Pizzaessen auf dem Markt Margret und Philip kennengelernt. Innerhalb von Minuten entstand ein sehr herzlicher Kontakt, wenn wir in Christchurch sind sollen wir unbedingt vorbeikommen. Und was wir denn für ein Auto haben... Da fiel mir ein, dass ich ja mal jemanden von hier fragen könnte, was das mit den 5000km und der Werkstatt auf sich hat. Philip kannte sich aus und fand heraus, dass wir morgen immediately zu einer garage müssen und unser Auto checken lassen müssen. Sonst verfällt vielleicht die Garantie. Also gut, dann wissen wir ja auch schon wo wir heute bleiben...



Haben wir euch schon ein schönes neues Jahr gewünscht? Wir glauben nicht ...
Also: Wir wünschen Euch, dass das neue Jahr gut für Euch wird, für manche ist es besonders wichtig gesund zu sein oder zu werden. Manche brauchen mehr Zeit und ruhe für sich, viel Lachen ist immer gut und natürlich ganz viel Liebe. Wir wünschen Euch, dass ihr bekommt war ihr braucht!

Herzlichst Elke und Anke

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