Montag, 16. Juni 2014

Anni, Paul und Familie

Und sie kamen...
Zu Beginn noch etwas unsicher, dann direkt in die Ecke mit den meisten Schnecken ...



und schon nach kurzer Zeit wurde mitten durchs Kartoffelbeet gewatschelt



Da schnell klar war, dass es viel mehr Schnecken gibt als die beiden zu zweit schaffen können, kamen sie mit ihren 3 Kindern wieder.

Schnecken gibt es noch immer,
wir freuen uns auf weiteren Besuch...

Sonntag, 11. Mai 2014

Nun ist es wirklich soweit...

 wir verabschieden uns vom Blogschreiben, also dieser besonderen Form uns euch mitzuteilen, euch auf diese Art und Weise auf unsere Reise mitzunehmen.
Auch für uns ist es auf eine Art ein trauriges Gefühl, dass diese „innige Wortverbindung“ nun endet. Zu wissen, dass wir unsere Erlebnisse ins Netz stellen und ihr alle die gleichen „Informationen“ von uns hatte etwas Besonderes, Verbindendes. 
So wie wir es ins Leben gerufen haben, beenden wir es jetzt.

Wir bedanken uns bei Euch für´s Lesen, für´s Mitreisen, für´s Verbindung und auf dem Laufenden halten, was an eurem Ende der Welt wichtig war.

Wir freuen uns darauf Euch bald persönlich zu sehen, Fragen gestellt zu bekommen, zu erzählen und zu umarmen.

Aus der Liminalphase können wir berichten:
Das Eintauchen war sanft, der erste Tag schien „normal“. Doch dann hat uns jede Faser unseres Körpers daran erinnert, dass wir gerade aus einer anderen Welt kommen. Anke hatte Ganzkörpermuskelkater und fragte: „Ist das auch Jetlag?“ Es gibt wohl keine andere Erklärung. Das mitten in der Nacht wach sein oder mitten am Tag schlafen schleicht sich aus. Wir finden uns langsam zurecht, also langsam... Z.B. verschluckt die Wohnung mehrmals täglich Ankes Halstuch. Das lag sonst immer auf dem Vordersitz, nun müssen wir überall suchen. Das Rechtsfahren auf der Straße geht besser als gedacht – nur einmal  hatte Elke plötzlich im Auto das komische Gefühl „Ich sitze auf der falschen Seite, was nun?“ Im Garten, wenn es mal nicht regnet, schaffen wir Quadratmeter für Quadratmeter, es ist ziemlich viel prima ohne uns gewachsen... Und für die Sache mit den Schnecken hat sich eine gute Lösung gefunden: Die heißt Anni und hat einen langen Hals. Hinzu kommt Anni´s Patchworkfamiie; ihre 3 Kinder hat das kleine Huhn ausgebrütet. Elke sammelt nun Schnecken, Salatwurzelfresser und Engerlinge und bringt sie 3 Gärten weiter. Heute gab es dafür 2 wunderschöne Laufenteneier. In den nächsten Tagen kommt die ganze Familie uns besuchen. Dann sammeln Enten und Hühner die Schnecken sogar selber :-)



Bis bald ihr Lieben, hier bei uns oder da bei Euch
(ihr in Neuseeland müsst nun allerdings wieder etwas länger warten ...)

Mit lieben Grüßen

Elke und Anke

Dienstag, 6. Mai 2014

Stille Nacht - Weihnachtskekse im Mai


Nein, nein, ihr müsst euch keine Sorgen machen, es ist nicht so schlimm wie es sich anhört, wir können das erklären!!!

Wir sind wieder da! Wirklich wahr!
Die Rückreise war lang, darauf waren wir ja eingestellt. Vielleicht ist das ja auch genau gut so, damit es so bewusst wie möglich werden kann, dass es zurück in eine andere Welt geht, dass wir weit, weit weg waren.
Auf dem Flug von den Cook Inseln nach Los Angelos war es lange Zeit dunkel, aber dann konnten wir auch das aDRaußen sehen: die große Stadt, die Berge und „Wüsten“, die riesen Felder der USA und dann Eis. Überall Eis, dann Grönland, noch mehr Eis. Und dann, ganz ordentlich, die grünen und gelben Felder in Deutschland.
Das beste am Fliegen waren die Filme: 3 außerordentlich beeindruckende Filme: „ „Tracks“ (Eine Frau die alleine mit Kamelen durch Australien läuft), „Horten hört ein Hu“ (Clemens, das gibt eine völlig neue Perspektive, ob es noch anderes Leben im Kosmos gibt, wirklich wahr, unbedingt empfehlenswert!!!) und „Mandela“ - Der lange Weg in die Freiheit. (Ohne Worte –  mögliche Unbequemlichkeiten bei einer 30 Stunden Flugreise werden sehr klein...).

Marcus und Karin (DAAAAANKE) haben uns empfangen und nach Linden gefahren, sind mit uns die Treppen in die Wohnung und die ersten Schritte im Stadtteil gegangen. Ganz sanft konnten wir ankommen, erste vertraute Gesichter draußen sehen, kurze innige Umarmungen empfangen und sehr wir sind sehr gerührt über die überquelllende Freude darüber, dass wir wieder da sind.

Und dann haben wir geschlafen und es war still. STILL. Mitten in der Großstadt ist es still. Die Bäume stehen unbewegt im sanften Morgenlicht. Keinen Hupen, keine Motorengeknatter, keine Meeres“donnern“, kein Sturm. WOW.

Wir sitzen gemütlich im Bett, trinken Kaffee und essen Susannes (die aus dem Süden) Weihnachtskekse, wie jeden Jahr gab es ein Kekspäckchen.



Wir freuen uns Euch bald zu sehen!

Elke und Anke




(Wir schreiben dann, wann es wirklich der letzte Blog ist! )

Sonntag, 4. Mai 2014

Das letzte Mal ...


 ... packen
 ... guckt Anke auf´s Rarotonga Meer
... guckt Elke dem Rarotonga Sonnenuntergang entgegen










 ... Sonnenuntergang auf Rarotonga. Und so ein schöner. Den Tag über hat es die Wassertanks der Menschen hier vollgeregnet, da haben wir mit Sonne am Abend schon nicht mehr gerechnet.
... schnorcheln, und dann waren die Badeanzüge nass. Aber die müssen ja in den Koffer! Da hatte Anke eine hervorragende Idee :-)










Und  - nun tatsächlich der letzte Blog aus der Ferne!
Wir werden natürlich von Zuhause ankommen berichten.
In eineinhalb Stunden werden wir zum Flughafen gebracht und dann geht es wirklich los.

Liebe treue mitreisende Leserschaft - bis nachher ;-)

Samstag, 3. Mai 2014

Anke: "Äh, ich habe keine Ahnung, wo mein Haustürschlüssel ist!"

Noch einmal schlafen, wir warten geduldig auf den Abflug und die Gedanken kreisen mehr und mehr um zu Hause. Das Wetter hier macht uns den Abschied leichter; die Insulaner freuen sich – es wird Winter. Wir haben noch nicht ganz verstanden, was Winter hier bedeutet. Es ist angenehm warm, der Himmel bewölkt, die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, und es stürmt seit Tagen. Auf der Terrasse unseres Beachfrontbungalows (wir sind noch eine weitere Kategorie aufgestiegen J) braut sich eine Geräuschkulisse zusammen von den brausenden, sich am Riff brechenden Wellen und den vom Sturm gepeitschten Kokospalmen. Nur nachts rauscht es noch lauter; Elke hört dann wenigstens den Kühlschrank und die Klimaanlage der Nachbarn nicht mehr. Endlich morgens, freuen wir uns auf das Frühstück. Gestern wurde ein erstes Strecken von Elke mit einem protestierenden MIAU beantwortet. Nach einem kurzen Schreck war klar: die schwarze Beachfrontkatze hat die geöffnete Tür als willkommene Einladung verstanden. Wir hatten eigentlich die frische Luft gemeint! Dann grüßt „Maaama“ – so sollen wir sie nennen – bringt frische Handtücher und wischt liebevoll um unsere Strandmitbringsel auf dem Terrassentisch herum. Zum Frühstück gibt es hauptsächlich Früchte, dann schmieden wir weitere Pläne für Zuhause, fahren mit dem Scooter ein wenig Clock- oder Anticlockwise über die Insel, finden was zum Mittagessen, trinken
einen „real Coffee“ im französchen Kaffee ... also alles wie die letzten Tage auch schon. Nur gestern war Night-Market. Da haben wir uns von unserer neu gewonnenen Rarotonga-Freundin Tarani verabschiedet. (Susanne, Holzpyramiden können auch neue Freundinnen bringen ...)

Morgen werden wir dann alles wieder einpacken. Elke macht es schon passend, und das mit dem Gewicht werden wir auch schon hinbekommen. Wenn nicht, machen wir es wie Kurt am Flughafen: NEIN, wir werden nichts um- oder auspacken, wir nehmen alles mit. Und wenn dann noch einer was sagt, kommt unser furchteinflößender Strandgutgeist zum Einsatz... Für irgendetwas muss das schwere Ding ja gut sein ;-)

Nach, wir haben inzwischen nachgerechnet, 29 Stunden Unterwegssein (wir fliegen morgen Nacht um 23.59Uhr los und kommen am Montag um 16.55Uhr in Hannover am Flughafen an) ist es dann soweit: endlich Zuhause.

Ankes Haustürschlüssel wird wieder auftauchen, weitere Überraschungen erwarten uns in den 10-20 gepackten Kartons, die wir vor der Reise mit unseren persönlichen Dingen gepackt haben. Anke: „Wo ist meine Lieblingsteekanne von Susanne und dann fällt mir noch die kleine bunte Dose von meiner Fensterbank ein, aber was ist noch in den ganzen Kartons, keine Ahnung...“.

Auf in die letzte Nacht, stürme was wolle!

 Als vorgestern noch Sommer war.
 Kein Kommentar!

 Tschüss Tarani.
(Ich bin weder betrunken, noch habe ich einen Sonnenbrand. Das Licht hat mich so rot gemacht. Tarani fand das gut:"You look a tourist!")


 Unser Gepäckgwichtswächter

 Plötzlich Winter ...











... mit wunderbarem Sonnenuntergang

Donnerstag, 1. Mai 2014

"Es sollte nur eine Reise sein, ...

...aber inzwischen ist es eine Expedition zu den Fundamenten meiner Existenz.“ 
Meike Winnemuth, unsere momentan absolute Lieblingsautorin und Reise-Lebensweisheitlerin seit der letzten Woche.

Marian, es war doch deine Idee, ne, dass mir das Gebrüder-Körting-Kollegium das Buch „Das große Los - Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr“ zum „Abschied“ schenkt, oder? Eine super Idee! Aus welchem Grund auch immer, wir haben das Buch die ganze Reise mit uns herumgetragen und -gefahren. Ganz am Ende der Reise wollte Elke es doch noch lesen, vor allem, um das schwere Ding loszuwerden. Von wegen - es muss unbedingt wieder mit nach Hause. Es hat uns voll erwischt! Also Meikes „Expeditionserlebnisse“. Vom Titel zunächst nicht unbedingt angesprochen wurde uns auf den ersten Seiten im Vorwort klar: die Frau schreibt nicht einfach einen Reisebericht... Oh nein ...  Es kam ganz anders.

„Wie wäre es ein Jahr genau das Leben zu führen, das ich mir selbst ausgesucht habe?“ fragt sie sich. „In 20 Jahren wirst du dich mehr über die Dinge ärgern die du nicht getan hast, als die, die du getan hast.“ zitiert sie Mark Twain.
Meike Winnemuths Buch besteht aus zwölf Briefen aus zwölf Städten an zwölf verschiedene Menschen aus ihrem Leben. Und zwar, wie wir finden, in einer wunderbar unterhaltsamen, humorvollen, offenen, persönlichen, rotzenfrechen Art, die uns sehr berührt hat und uns an vielen Stellen aus dem Herzen spricht. Hinzu kommt, dass Anke immer wieder gesagt hat: „Das gibt´s doch nicht, sie ist eine Zwillingsschwester von Dir.“ Ihre Art, ihre Entdeckungslust, Neugierde und „unerschrockene Frechheit“ – das hätte auch Elke sein können.
Frau Winnemuth entschuldigt sich einige Male für das herumphilosophieren, dabei könnte sie nach unserer Meinung auch eine „spirituelle Lehrerin“ sein. Sie schreibt nichts grundsätzlich Neues; sie beschäftigt sich genau mit den Fragen, vor die auch wir in diesen Monaten immer wieder gestellt wurden. So „lebensweise“, dass ihre "Antworten" unmittelbar verständlich sind bzw. gleich weiter ins nächste Nachdenken und -fühlen werfen.
Vielleicht schwärmen wir gerade etwas über. Aber dass Anke heute den Polizisten mehrfach angemacht hat, dass der Cookinselführerschein, den wir bei ihm für 20$ erwerben sollten, jawohl REALLY STUPID sei (Elke hatte schon Schiss, dass wir gleich wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt werden und rausfliegen), daran z.B. ist Meike schuld!!! Und was passierte: Der Polizist fragte in Ruhe nach: „Why is it stupid?“ Anke erklärt in aller Ruhe, dass Elke in Deutschland stundenlange Führerscheintheorie und -praxis für 1000e von Euros gemacht hat und seit Jahren Motorrad fährt.  Was soll da ein Theorie- und Praxistest für ein paar Minuten und 20$??? „Can I see your drivers licence? Oh, it´s a german one, ahhh, you drive the Motorbike. That´s ok.“ Fertig, Ende der Diskussion!
Dieses ist nur ein Beispiel unserer durch Meike inspirierten, neuerworbenen Unerschrockenheit, also hier im speziellen Ankes.

Eine weitere Erkenntnis, die Meike wie folgt in Worte fasst:
„Ich habe vor einigen Jahren verstanden, dass man etwas für seine Erinnerungen tun muss. Dass man sie sich verschaffen muss. Und ich habe mir seitdem geschworen, jedes Jahr etwas zu tun, was selbst mir mit meinem schlechten Gedächtnis unvergesslich ist. Es hilft manchmal, das Leben von hinten zu denken: Worauf möchte ich mal zurückblicken können, was möchte ich getan haben? Und es dann zu tun, so schnell es geht.“
Das ist uns ja schon mal gut gelungen :-)

 
Diese unsere Reise ist in 3 Tagen zu Ende.
Wir kommen zurück nach Hause. (Ähh, Zuhause? Ein Begriff den wir in Zukunft sicher immer mal wieder neu überdenken/füllen werden...)
Nach so langer Zeit zurück zu kommen bedeutet wahrscheinlich in Etappen aufzutauchen, Anpassungsschwierigkeiten zu haben (Anke lacht, Elke habe doch immer Anpassungsschwierigkeiten...), wieder weg zu wollen, lethargisch und rastlos zu sein, schlechte Laune zu haben, übersprudelnd vor Glück und neuen Ideen zu sein ...
Wir möchten unser möglicherweise auftretendes Verhalten hiermit schon einmal „ankündigen“ aber wir haben bei Meike Winnemuth eine hervorragende Erklärung bzw. Entschuldigung dafür gefunden:
„In der Ethnologie gibt es den Begriff Liminalität: Den Schwellenzustand zwischen zwei Entwicklungsstadien, die Phase zwischen „nicht mehr“ und „noch nicht“. Ziemlich genau dort befinde ich mich gerade, nicht mehr weg, noch nicht hier. Begleiterscheinung der Liminalphase ist oft, dass man schon Verhaltensweisen des Zielzustands imitiert im Versuch, sich schneller zu integrieren.“

Also, seid darauf gefasst: In 4 Tagen tauchen wir in die Liminalphase ein ...


Wir haben diesen Blog mit Meike begonnen, und enden mit ihr: 

„Hat mich die Reise also verändert. 
Ich glaube nicht. Sie hat nur das aus mir heraus geholt, was immer schon da war.
Nicht ich habe die Reise gemacht, die Reise hat mich gemacht.“


Dienstag, 29. April 2014

Das war Aitutaki

Unsere Unterkunft hieß "Samade on the beach" für die,die uns ganz genau verfolgen. Eins der wenigen Orte auf Aitutaki, wo man dirket an der Lagune wohnen kann. Alle anderen anderen Hotels sind zur Außenseite der Insel, also zum Riff. D.h. lautes Wellenrauschen, high tide und low tide, Korallen, Seeigel und stonefish, auf die man nicht drauftreten möchte. Da waren wir ganz glücklich mit unserer großen Badewanne. Da gab es nur Seegurken aller Art, auf die möchte man auch nicht treten aber das ist wenigstens nicht gleich lebensgefährlich.  Anke
hat das standup-paddeling für sich entdeckt, wir sind mit dem Kanu um die Sandbank gefahren oder haben auf dem Wasser gelegen.
Hier haben wir uns in das teuerste Hotel der Insel für einen Kaffee eingekauft. Auch schön, aber es gibt so viele Etikette, da waren wir im Hotel bei Papa Thomas ganz gut aufgehoben. Nur gab´s da keinen real Coffee, weil nur eine Stromleitung. Dann muss man sich entscheiden: Kaffeemaschine oder Kühlgeräte. Also: Nescafe zum Auflösen...
Auf der anderen Seite der Insel, ca. 10km entfernt, war die "town". Bei 30-40km/h mit dem Roller wird das fast zu einem Tagesausflug. Vor allem, wenn man die town als solche nicht erkennt und vorbeifährt. Dieses hier war auf jeden Fall der wichtigste Laden am Ort. Es gab so ziemlich alles was man brauchen könnte, nichts spezielles aber z.B. Kekse. Da hier vor einem Monat ein Cyclon die Insel verwüstet hat,gibt es nur sehr ausgewählt Obst und Gemüse, welches steht tätglich auf dem Schild.
Und wer chicken möchte fängt sich eins, davon
laufen auf der Insel genug herum. Da wir nun endlich einen fahrbaren Untersatz hatten, konnten wir uns auch auf weitere Inselerkundung begeben. Da am Tag des Ausleihens Feiertag war und die Polizei keine Führerscheine abnahm, haben wir den Roller ohne CookIsland-Führer-schein bekommen. Also, auf die KArte geguckt und los. Die Straßen waren unterschieden in geteert und gravel. Wir landeten öfter im Nichts, was wohl nicht an Elkes Kartenlesenkönnen lag, sondern daran, dass ungeteerte Straßen auch aus Gras bestehen können... Wenn das Gras dann gar
zu hoch wurde, sind wir doch gelaufen :-)Schön auch wie Anke am zweiten Tag Rollerfahren sagte:"Früher bin ich immer um die Kokospalm-blätter drumherumgefahren." Elke saß hinten mit Schweißaubrüchen oder Augen zu und wenn es dann doch zu steil oder schotterig wurde ist sie gelaufen. Hier hinten auf dem Roller mitzufahren - eine echte Herausforderung für jemanden, die zuHause immer mit kompletter Schutzkleidung Motorrad fährt. So ist Anke dann auch alleine in den Graben gefahren und wir sind beide mit einem Schrecken davon gekommen... Und  wie sie sagt das auch nur, "weil ich die Richtung vom Gas verwechselt habe - ich habe es ja nicht so mit Richtungen." (Paul, ich finde wir sollten noch einmal darüber nachdenken, ob deine Mutter einen Motorradführerschein machen "darf".)
 Für alle die sich Gedanken darüber machen wo und wie sie beerdingt werden möchten: Hier darf das die Familie entscheiden und die meisten Gräber sind im Vorgarten.
Ein hoher Feiertag - ANZAC-Day. Es werden die geehrt, die in den Krieg gezogen sind. Sehr ernsthaft und das ganze Dorf ist da.  Und die alten Offiziere haben sich gefreut, dass schon die Kleinsten Uniformen tragen und sich vor ihnen verbeugen.
Nachdem wir also in der Kirche waren, die Parade bestaunt haben und uns die ewigen Reden in wahnsinnsHitze angehört hatten, gab es ein Buffet. Für das ganze Dorf. Man fragt sich noch, wie soll das reichen...  Soviel Essen auf einem Tisch hatten wir noch nie gesehen. Und es war noch was übrig.
 So kamen wir auch endlich mal dazu das wirklich local food zu essen. Papaya-Pumkin-oder auch Bananen-Glibber, ganz typsich. Kostet etwas Überwindung es zu essen, schmeckte aber ganz gut.
Diese netten Damen hatten uns um´s Buffett geführt und wir haben dann gemeinsam gegessen. Ganz rechts, Tutae, eine pensionierte Lehrerin, die uns später noch ihren Garten zeigte.
Schön auch, wie Elke aus dem Blumenkübel Portulak pflückte und so gab es wenigstens etwas Salat auf unserem Teller. Die "locals" konnten kaum glauben, dass ihr Unkraut, gegen das sie in ihren Gärten ankämpfen, essbar ist.  Wir haben ein sehr fröhliches, interessantes gemeinsames Essen gehabt.
Und dann war sie zuende, unsere Aitutaki Woche. Noch einmal in unsere Liegestühle am Wasser - ja, es war wirklich sehr relaxing hier. Das hatten uns alle so prophezeit. Aber es gibt auf diesem Inselchen auch wirklich nichts zu tun als Nichts.
Und nochmal so ein Foto, weil es so schön ist.

Wir werden nun noch 4mal schlafen, dann machen wir uns auf den Weg nach Hause!

Bis sehr bald!

Elke und Anke