Freitag, 21. Februar 2014

Richtung nach Hause

Da wir nun mehrfahch gefragt wurden ob wir wieder nach Hause kommen, bzw. befürchtet wurde, ob wir wohl hier bleiben... Wir befinden uns auf dem Rückweg!!! Das ist auf der Landkarte auch deutlich zu erkennen:-) Zwar etwas mühsam, aber bei bei genauerem Hinsehen und Nachvollziehen erkennbar (für alle die uns "verfolgen"). Uns "fehlt" noch der Weg nach Queentown und ein Stück die Westküste hoch und dann ist die Tour "komplett". Auch in unseren Karten blättern wir uns langsam wieder nach oben.
Im Moment werden wir noch ein wenig von Autoreparaturen aufgehalten. Unser Kühlwasser ging verloren, es war nicht der Kühler, nur der Wassertank. Nach 2 Tagen im Dorf Riverton warten auf Lieferung aus irgendwo, wurde dieser nagelneu ausgetauscht. Auch danach leckte es immernoch. Bei einem erneuten Test sagte uns ein netter Mechaniker: "Tank kaputt!"  Wir: "Hä, gerade neu!" Egal, muss nochmal neu. Also gut, das ganze nochmal. Diesesmal wahrscheinlich warten in Queenstown und Umgebung.


Und hier ein versprochenes Bild vom Sonnenuntergang. Es war wirklich atemberaubend, sogar unheimlich...                    






Heute dann sind wir den Beginn vom Routeburntrack gelaufen, bis zur Baumgrenze und zurück.



Nun sind wir müde, nach einem langen Tag und morgen geht die Reise durch die Autowerkstätten weiter, einen neuen Tank finden.









Bis ganz bald, nur noch knapp über 2 Monate! :-)

Gute nacht, für uns in einem wahrscheinlich rüttelfreien (wir hören den Wind aber er schüttelt nicht...)

Elke und Anke

Montag, 17. Februar 2014

"Come in before You get sunburned"

So heute ein bioladen-kooperativen Inhaber als er uns die Tür zu seinem Laden aufhielt. es regnete in Strömen.aber so scheinen die Leute hier aus dem Wetter das beste zu machen.ist ja eh nicht zu ändern. Da wir so sehr vom Wetter in unserem Alltag beeinflusst sind,reden auch wir immer wieder davon.
Wir sind ganz im Süden der Südinsel in Riverton,das nächste Festland ist die Antarktis."we can have Four seasons in One Day..." So extrem war es heute zwar nicht aber wir sind im Regen am Strand losgelaufen und zwei Stunden später vom Wind getrocknet im Wahnsinns Sonnenuntergang wiedergekommen.und das in der Bucht wo die 9 orcas gestrandet sind,wie wir eben erfahren haben.
Wir haben morgen einen Termin in einer Autowerkstatt, weil unser Kühlwasserbehälter kaputt ist.weil Plastik und alt kaputtgegangen.so die Diagnose bei der es hoffentlich bleibt.eine andere Idee war die Wasserpumpe,manchmal würden Mäuse die Schläuche anknabbern.oh nein, und wir hatten von unserer Maus gar nix gasagt.wir nehmen lieber das neue plastikteil.
Dann geht es weiter ins fjordland.wir sind immer wieder vor sandflies gewarnt worden.die hatten wir schon fast vergessen, in den letzten Wochen kaum welche gesehen... (Unter anderem weil die sich bei Regen nicht raus trauen) wir hatten auch schönes Wetter,falls es sich nur noch nach Regen anhört...
Noch ein Strandfoto von Ankes Handy,ein "richtiges" sonnenuntergangsfoto dann die Tage.

Liebe Grüße von Elke und Anke

Donnerstag, 13. Februar 2014

wildlife, mouse and Limin

Das wildlife, das Meer und die grüne Natur hat uns wieder, und wir damit den Regen. Also heute regnet es. Gestern haben wir die regenfreie Zeit genutzt um Seebären zu beobachten. Sie liegen im Sand am Strand und zeigen „normalfamiliäre“ Verhaltensweisen. Der kleinste hat Langeweile und versucht jemanden zum Spielen zu finden. Wird beim Kneifen und Beißen in seine Schranken gewiesen. Bis Papa seine imposante Größe zum Einsatz bringt und damit kurzfristig Ruhe schafft. Dann wird die Möwe gejagt, scheinbar mit einem Grinsen im Gesicht. Wir werden in Augenschein genommen... Es steht geschrieben, die jungen Seebären seien nicht ängstlich und würden sich auch Menschen als Spielpartner wählen. Also halten wir uns an die Regeln: 10m Abstand von schlafenden Tieren, 20m von den aktiven. Auf unseren vielen Fotos ist das Seebärenleben schön nachzuvollziehen. Mehr dann bald, wer möchte.
Am Abend vorher haben wir yellow-eyed-penguins beim Nachhausekommen gesehen. Seeeeehr süß wie sie aus dem Wasser watscheln und sich ihr Gefieder trocknen bevor sie sich an den Aufstieg zu ihren Nestern machen, die teilweise hoch in den Hängen sind.
Und dann noch die Albatrosse vor ein paar Tagen auf der OtagoHalbinsel bei Dunedin. Wow. Sehr beeindruckend, wie so vieles immer wieder beeindruckend. Und vor allem groß. 3 Meter Flügelspannweite...
Die Seehunde werden da schon zum alltäglichen Anblick. Sie wohnen hier an vielen Stellen am Meer und wir können ihnen ewig zusehen.

Gestern haben wir die erste Nacht seit langem nicht in unserem Auto geschlafen. Wir haben uns ein Bett in einem Backpacker gemietet. Als Elke morgens was aus dem Auto holen will huscht was aus dem Kühlschrank. Hä, kann ja gar nicht sein. Ich sage zu Anke: „Ich glaube ich habe eine Maus gesehen.“ Allerdings dachte ich noch immer, dass das ja gar nicht sein kann. Und dann der Beweis: Mauseköttel und Papierfetzen und: Unsere nagelneue Whittakers Peanutbutter Schokolade, von uns noch nicht einmal probiert: Ecke abgeknabbert. Eine Maus im Campervan? Das ist zuviel des Wildlife. Hier wohnen wir!!! Trotz großen Ausräumens haben wir die Maus nicht gefunden aber die wahrscheinliche Einstiegsstelle: das Loch zum Lösen des Ersatzreifens. Wir haben alles provisorisch mit Klebeband abgeklebt und werden neue Nagestellen verfolgen...
Bevor noch mehr uneingeladene Gäste unsere Schokolade futtern, haben wir sie mit Limin und Eduardo geteilt. Nun haben wir eine Einladung nach China und Limin  hat uns eine persönlich Übersetzung unserer Namen „gemalt“. Eduardo, ihr brasilianischer Freund, sah das mit den Übersetzungen anders, aber das ist im chinesischen ja wohl normal mit der Bedeutungsvielfalt und -spielfreude: Wir waren mit FROWEIN =  „good luck, rich a lot“ und ADAM = „beautiful girl, red“ sehr zufrieden.
 

Freitag, 7. Februar 2014

Bitte komm zurück, geteerte Straße ...


Das war zuviel des gravels ...
Es hat überhaupt nicht mehr aufgehört!
Dansey Pass. Ja gut, wir sind ja nun schon mehrere Pässe gefahren, aber gestern wollten wir am liebsten sofort nach Hause.
Es waren nur 50 km. In mitten von Central Otago. (Das heißt hier: sehr karge Berge, wenig Vegetation außer vertrocknetes Gras. Tagsüber total heiß, nachts 4 Grad!) Die Straße staubig, sehr eng, kilometerweise bergauf, teilweise eher hoppelnd weil der 2. Gang im Hinterradantrieb irgendwie mit dem Untergrund nicht klarkommt.
Kein Platz zum Anhalten, immer mal wieder wem ausweichen müssen.
Dann waren die Nerven am Ende. Im heißen Staub, Hunger und keine sealed raod in Sicht.

So haben wir erleichtert den ersten Campingplatz genommen, der uns im Ort Naseby in Sicht kam.
Und da hier scheinbar nicht um 10Uhr checkout time ist, wie sonst eigentlich überall, und es eine datenunbegrentze Internetverbindung für nur 5 Dollar für 24 Stunden gab, bekommt ihr heute in aller Ruhe sooo viele Fotos zu sehen :-)



Wir fahren nun endlich wieder ans Meer, Richtung Dunedin.

Mit lieben Grüßen von Elke und Anke

Donnerstag, 6. Februar 2014

Tasman Gletscher

 Nein, es ist nicht immer gutes Wetter am Mount Cook! Da wir ihn aber ja gesehen haben, macht das in diesem Fall nichts.
Am nächsten Tag auf dem Weg zum Tasman Gletscher hatten wir sogar Staubstürme ...
 Und im Gegensatz zu gestern: GRAU vorherschend...

Die Chinesendichte ist höher ...

das bedeutet, dass wir den großen Sehenswürdigkeiten Neuseelands nahe sind!
Das war die letzten Tage der Mount Cook und die Umgebung. Wir sind es ja eher gewohnt, dass wir auch deutsch sprechen können, weil hier sehr viele Deutsche unterwegs sind. Aber am Mount Cook war das anders. Sogar das Autofahrverhalten ändert sich, weil plötzlich Autos anhalten, busseweise Chinesen auf der Straße laufen,meistens mit Tablets und anderen Aufnahmegeräten vor dem Gesicht.
Wenn sie selber Autofahren ist auch Vorsicht angesagt, das unsichere Fahren heißt nichts Gutes.
Wenn wir aber ein paar Meter von der STraße weg laufen, können wir die wunderbaren Blicke wieder fast alleine genießen.
Beim Mount Cook steht man sehr dicht an einem fast weggeschmolzenen Gletscher. Also am Gletschersee und den Moränen. Sieht ein bisschen aus wie in einer überdimensionalen Sandkiste.
Der Mensch wird in diesen Dimensionen sehr klein...



(Wenn wir kurze Posts mit Rechtschreibfehlern schreiben, wie z.B.letzte Tage, kommen die übrigens vom iPhone...)







Dienstag, 4. Februar 2014

Sommer auf dem Mond

So fühlt sich das heute hier an.totale Hitze in der wüste. Das war rund um die Seen tekapo und pukaki. Und nun angekommen am aoraki,auf engl mt cook,dem höchsten Berg Neuseelands.wegen schwieriger belichtungsverhältnisse sind wir nur wenig zu sehen ... Dafür der Berg. Mal wieder sehr beeindruckende Landschaft.
Mit lieben grüßen, jetzt gibts es Suppe!