Donnerstag, 13. Februar 2014

wildlife, mouse and Limin

Das wildlife, das Meer und die grüne Natur hat uns wieder, und wir damit den Regen. Also heute regnet es. Gestern haben wir die regenfreie Zeit genutzt um Seebären zu beobachten. Sie liegen im Sand am Strand und zeigen „normalfamiliäre“ Verhaltensweisen. Der kleinste hat Langeweile und versucht jemanden zum Spielen zu finden. Wird beim Kneifen und Beißen in seine Schranken gewiesen. Bis Papa seine imposante Größe zum Einsatz bringt und damit kurzfristig Ruhe schafft. Dann wird die Möwe gejagt, scheinbar mit einem Grinsen im Gesicht. Wir werden in Augenschein genommen... Es steht geschrieben, die jungen Seebären seien nicht ängstlich und würden sich auch Menschen als Spielpartner wählen. Also halten wir uns an die Regeln: 10m Abstand von schlafenden Tieren, 20m von den aktiven. Auf unseren vielen Fotos ist das Seebärenleben schön nachzuvollziehen. Mehr dann bald, wer möchte.
Am Abend vorher haben wir yellow-eyed-penguins beim Nachhausekommen gesehen. Seeeeehr süß wie sie aus dem Wasser watscheln und sich ihr Gefieder trocknen bevor sie sich an den Aufstieg zu ihren Nestern machen, die teilweise hoch in den Hängen sind.
Und dann noch die Albatrosse vor ein paar Tagen auf der OtagoHalbinsel bei Dunedin. Wow. Sehr beeindruckend, wie so vieles immer wieder beeindruckend. Und vor allem groß. 3 Meter Flügelspannweite...
Die Seehunde werden da schon zum alltäglichen Anblick. Sie wohnen hier an vielen Stellen am Meer und wir können ihnen ewig zusehen.

Gestern haben wir die erste Nacht seit langem nicht in unserem Auto geschlafen. Wir haben uns ein Bett in einem Backpacker gemietet. Als Elke morgens was aus dem Auto holen will huscht was aus dem Kühlschrank. Hä, kann ja gar nicht sein. Ich sage zu Anke: „Ich glaube ich habe eine Maus gesehen.“ Allerdings dachte ich noch immer, dass das ja gar nicht sein kann. Und dann der Beweis: Mauseköttel und Papierfetzen und: Unsere nagelneue Whittakers Peanutbutter Schokolade, von uns noch nicht einmal probiert: Ecke abgeknabbert. Eine Maus im Campervan? Das ist zuviel des Wildlife. Hier wohnen wir!!! Trotz großen Ausräumens haben wir die Maus nicht gefunden aber die wahrscheinliche Einstiegsstelle: das Loch zum Lösen des Ersatzreifens. Wir haben alles provisorisch mit Klebeband abgeklebt und werden neue Nagestellen verfolgen...
Bevor noch mehr uneingeladene Gäste unsere Schokolade futtern, haben wir sie mit Limin und Eduardo geteilt. Nun haben wir eine Einladung nach China und Limin  hat uns eine persönlich Übersetzung unserer Namen „gemalt“. Eduardo, ihr brasilianischer Freund, sah das mit den Übersetzungen anders, aber das ist im chinesischen ja wohl normal mit der Bedeutungsvielfalt und -spielfreude: Wir waren mit FROWEIN =  „good luck, rich a lot“ und ADAM = „beautiful girl, red“ sehr zufrieden.
 

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