Das wildlife, das Meer und die grüne Natur hat uns wieder,
und wir damit den Regen. Also heute regnet es. Gestern haben wir die regenfreie
Zeit genutzt um Seebären zu beobachten. Sie liegen im Sand am Strand und zeigen
„normalfamiliäre“ Verhaltensweisen. Der kleinste hat Langeweile und versucht
jemanden zum Spielen zu finden. Wird beim Kneifen und Beißen in seine Schranken
gewiesen. Bis Papa seine imposante Größe zum Einsatz bringt und damit
kurzfristig Ruhe schafft. Dann wird die Möwe gejagt, scheinbar mit einem
Grinsen im Gesicht. Wir werden in Augenschein genommen... Es steht geschrieben,
die jungen Seebären seien nicht ängstlich und würden sich auch Menschen als
Spielpartner wählen. Also halten wir uns an die Regeln: 10m Abstand von
schlafenden Tieren, 20m von den aktiven. Auf unseren vielen Fotos ist das
Seebärenleben schön nachzuvollziehen. Mehr dann bald, wer möchte.
Am Abend vorher haben wir yellow-eyed-penguins beim
Nachhausekommen gesehen. Seeeeehr süß wie sie aus dem Wasser watscheln und sich
ihr Gefieder trocknen bevor sie sich an den Aufstieg zu ihren Nestern machen,
die teilweise hoch in den Hängen sind.
Und dann noch die Albatrosse vor ein paar Tagen auf der
OtagoHalbinsel bei Dunedin. Wow. Sehr beeindruckend, wie so vieles immer wieder
beeindruckend. Und vor allem groß. 3 Meter Flügelspannweite...
Die Seehunde werden da schon zum alltäglichen Anblick. Sie
wohnen hier an vielen Stellen am Meer und wir können ihnen ewig zusehen.
Gestern haben wir die erste Nacht seit langem nicht in
unserem Auto geschlafen. Wir haben uns ein Bett in einem Backpacker gemietet.
Als Elke morgens was aus dem Auto holen will huscht was aus dem Kühlschrank.
Hä, kann ja gar nicht sein. Ich sage zu Anke: „Ich glaube ich habe eine Maus
gesehen.“ Allerdings dachte ich noch immer, dass das ja gar nicht sein kann.
Und dann der Beweis: Mauseköttel und Papierfetzen und: Unsere nagelneue
Whittakers Peanutbutter Schokolade, von uns noch nicht einmal probiert: Ecke
abgeknabbert. Eine Maus im Campervan? Das ist zuviel des Wildlife. Hier wohnen
wir!!! Trotz großen Ausräumens haben wir die Maus nicht gefunden aber die
wahrscheinliche Einstiegsstelle: das Loch zum Lösen des Ersatzreifens. Wir
haben alles provisorisch mit Klebeband abgeklebt und werden neue Nagestellen
verfolgen...
Bevor noch mehr uneingeladene Gäste unsere Schokolade
futtern, haben wir sie mit Limin und Eduardo geteilt. Nun haben wir eine
Einladung nach China und Limin hat
uns eine persönlich Übersetzung unserer Namen „gemalt“. Eduardo, ihr brasilianischer
Freund, sah das mit den Übersetzungen anders, aber das ist im chinesischen ja
wohl normal mit der Bedeutungsvielfalt und -spielfreude: Wir waren mit FROWEIN
= „good luck, rich a lot“ und ADAM
= „beautiful girl, red“ sehr zufrieden.



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