Freitag, 17. Januar 2014

Wilde Westküste von allen Seiten ...

Alle die schon hier waren, wissen ja was Westküste bedeutet ...
Viel Regen, also richtig viel Regen, diesige bis gar keine Aussichten und Sandflies, je südlicher je dicker und aggressiver...
Ja, natürlich haben wir auch das erlebt. Und tatsächlich auch Sonne und blauen Himmel. Wir waren ganz am Ende der Straße in Kohaihai. Da geht es nur zu fuß auf dem Heaphy-Track weiter. Wir haben wen getroffen der sagte: "I come to this place one week each year, it´s my most favourite place on earth." Es fließt ein Fluß dort ins Wasser und gleichzeitig gibt es heftige Brandung. Sehr besonders zu sehen, wie das Meer sich mit jeder Flut das Land neu gestaltet.
Und das Meer hier ist wild, sehr wild. Ein dauerhaftes Brodeln, Donnern, Schäumen, Gurgeln, Tosen. Nachts waren wir beide wach in der ersten Nacht, geweckt von diesem Geräusch, was wir erst nicht zuordnen konnten. Bis uns klar war: Es ist das Meer. Es hört nicht auf.
Und man kann sehr nah an den Wellen stehen, hohe,unheimliche Wellen. Wir trauen uns kaum einen Fuß ´reinzustellen, weil das Wasser so "zieht". Elke hat ja bekanntlich keine Angst ;-) und stellt sich dem Abenteuer immer wieder. Mit Herzrasen. Und dann glücklich.
Und hier noch 3 weitere Eindrücke von dieser wunderbaren Wasserwelt. Anke sagt gerade: Ich bin ja immer mutig!



Heute machen wir uns auf den Weg über die Alpen nach Christchurch...

Mit lieben Grüßen von Elke und Anke




Verschiedenes ...

 Eisenhaltiges Wasser, sieht fast giftig aus, vor allem wenn die Sonne scheint :-)
 Ein "geliehenes" Wohnzimmer in einem Backpacker. Es war schön, mal mehr "draußen" sein zu können, also außerhalb des Campers zu kochen, in einer Küche. Einen Garten mitnutzen zu können, viele bunte Blüten für einen Salat zu finden. Und das fast am Ende der Welt, also an einem weiteren Ende. Es gibt heir ja viele davon. Dieses war in Karamea an der Westküste. Einsam, da aber am Beginn /Ende des Heaphy-Tracks, einer der großen Tracks hier, kommen viele Touristen durch den "Ort"
 Nikau Palmen wachsen nur in Neuseeland. Hier waren wir in einem Nikau Wald. Anke hat stolz eine "erlegt"...
Warnschilder gibt es ja nun wirklich ausreichend, dass dann aber irgendwann wirklich Kühe auf der STraße stehen kam etwas überraschend... Seitdem schnallt auch Anke sich immer vor dem Losfahren an!

Montag, 13. Januar 2014

Liebe und ungeliebte Nachbarn und natürlich Strand...

 Das war aber schön - unsere Free-PArking-Nachbarn haben wir der kurzen Zeit sehr lieb gewonnen. Dann haben wir uns getrennt, wir Richtung Westküste gefahren, die 3 fahren auf die Nordinsel mit dem guten Gefühl, dass wir uns wieder sehen werden in Hannover oder in Frankreich :-)

 Der Im Moment einzige Grund der uns einfällt, der gegen Neuseeland spricht, sind die namunamus, also die Sandflies. Wirklich schrecklich. Elke findet das Mosquitonetz, hier eine von Carol umfunktionierte Gardine eine hervorragende Möglichkeit die Viecher fernzuhalten. Die Mitmenschen fanden sich allerdings ebenfalls ferngehalten





 Der Abel Tasman Nationalpark hat wirklich immer wieder die goldenen Strände, von denen erzählt wird.







Anke hat heute ihre Lieblingsbadewanne gefunden :-)












Mit lieben Grüßen von der wilden Westküste. Morgen trauen wir uns ein wenig ins Inland zum Walks gehen. Allerdings wurden wir schon vom Campingplatzbesitzer gewarnt: mit jedem Meter Richtung Inland werden die Sandfliegen mehr und aggressiver. Und das ist echt ernstzunehmen. DIe sehen einen, landen wo Haut in Sicht und beißen oder stechen. Keine Ahnung was, es juckt schrecklich.

Freitag, 10. Januar 2014

Aus den letzten Tagen ...

 wie ihr vielleicht auch schon merkt... es wird einsamer auf der Südinsel... also ihr könntet das daran merken, dass die Abstände der Posts größer werden. Wenn schon im Reiseführer in Campingsplatzbeschreibungen: "no cellphone coverage" steht, wird es "ernst" mit den technischen Verbindungen...

Nach Regen kommt ja wieder Sonne. Das ist auch hier so, wobei wir im Moment finden, dass der Regen zu schnell wiederkommt.
Gestern sind wir dann einfach vom Regen weggefahren. Manchmal geht das. Und siehe da: heute ist es total warm, kaum eine Wolke am Himmel. Und schon fast würden wir sagen: muss es denn soooo warm sein... Haben eine sehr nette französische Jungfamilie auf einem Free-Parking-Platz getroffen, mit sehr ähnlichen Ein- und Vorstellungen wie wir. Mit denen haben wir den halben Tag in der Sonne verbracht und erzählt. Und Matteo, ihrem kleinen Sohn zugesehen. Schön, so einfach in den Tag zu leben.
 Ansonsten bestehen unsere TAge im Groben aus: Schlafen, wach werden (wegen Regen prsselt auf Dach, Sturm schüttelt das Auto, steifen Knochen weil Matratze hart, muss aufs Klo und wollte schon ewig nicht gehen (zu weit weg, stockdunkel draußen, alles voller Mosquitos in der Plumsklohütte, draußen zu kalt, oder nass...) Sonne scheint in Camper oder lange genug geschlafen), frühstücken, QiGong, irgendwo laufen gehen (Ankes Knie schaffen 2 Stunden inzwischen gut), Mittagessen (Elke findet meist eher zu spät und hat schon Hunger....), ausruhen, einen schönen Platz zum Kaffeetrinken und Kekse essen finden (am liebsten am Strand), einkaufen (wenn nichts mehr zu essen da) Wasser organisieren, Platz zum Übernachten finden, "Hausputz" erledigen, schöne "Sehenswürdigkeiten" finden, lesen. Die Reihenfolge kann über die Tage wechseln ... (Wahlweise kann hinzu kommen: im Op-Shop Dinge finden, Film gucken (wenn Strom vorhanden), ...)
Eine sehr beeindrucken Platz der letzten Tage waren die Pupu-Quellen. 14.000Liter kommen hier pro Sekunde an die Oberfläche. Sehr beeindruckend am Beginn eines total klaren Flusses zu stehen.

So sind wir noch immer ganz im Norden der Südinsel, eigentlich, weil hier so viel die Sonne scheint. Anke wollte gerne mal ein wenig mehr Sommer... Für heute stimmt das auch, nicht einmal windig ist es. In den nächsten Tagen fahren wir dann weiter die Westküste "´runter". Pablo und Marine, die beiden Franzosen, haben uns aus ihrer Erfahrung gesagt wo es "schön" ist ... da wollen wir auch hin. Wir freuen uns vor allem auf die wilde Küste und die vielen Tiere (Seelöwen, Pinguine, Delfine, Albatrosse ...) die dort zu beobachten sind.

Dann bis die Tage, liebe Grüße von Elke und Anke


Sonntag, 5. Januar 2014

Schlechtestes Weihnachtsferienwetter seit ewig ...

... stand in der Zeitung um dann relativiert zu werden, es fühle sich nur so an, weil es letztes Jahr so gut war...
Uns kann ja ein wenig egal sein, wie das Weihnachtsferienwetter ist, unsere Ferien sind ja nicht an Weihnachten gebunden. Allerdings ist uns der Regen nicht so ganz egal, weil wir dann so in unsere paar Quadratmeterzuhause „eingesperrt“ sind.
Und die vorletzte Nacht haben wir mehr gewacht als geschlafen. Wir hatten so einen FreeParking Platz am Fluss gefunden. Das Warnschild „Flash flooding can occur in this reserve, do not park here during heavy rain“ haben wir gelesen, es schien aber wunderbarst die Sonne. Bis dann irgendwann nachts, der Wind so heftig unser Auto schüttlte, der Baum unter dem wir standen hatten nicht so dicke Äste... Aber was ist mit den beiden, die gestern um die Ecke ihr Zelt aufgebaut haben? Dann kam Regen dazu. Es wurde sehr ungemütlich. Im Dunkeln wegfahren schien keine gute Idee, also abwarten, ja wie wachen. Als es hell wurde stand die Wiese auf der wir parkten unter Wasser, die Bäume bogen sich beängstigend (In der Zeitung stand, das die Windspitzen 140 km/h betrugen, kein Wunder biegen sich die Bäume und schüttelt es unseren Camper...), der Gedanke an eine Flutwelle beunruhigte. Also schnell frühstücken und weiter.
Auf dem Foto sieht der Blick aus dem Fenster ganz idyllisch aus... hätte das Foto auch Ton könntet ihr den STurm heulen hören!
 Nelson, die sonnenstundenreichste Stadt Neuseelands, hatte für uns nur ein paar Stunden Sonne. Vor allem auf dem Campingplatz haben wir fast die ganze Zeit in unserem Camper gesessen. Die Waschmaschine und der Trockner haben uns die Arbeit abgenommen. Also zuerst dachten wir noch wir trocknen den Kleinkram im Auto ...
Heute morgen dann, als der Regen um 9.30 Uhr aufhörte kamen viele wartende Camper nach draußen. Die armen verbringen hier wahrscheinlich ihren Jahresurlaub...

Nun scheint sie doch die Sonne. Wir sind in Motueka und haben gerade beim Pizzaessen auf dem Markt Margret und Philip kennengelernt. Innerhalb von Minuten entstand ein sehr herzlicher Kontakt, wenn wir in Christchurch sind sollen wir unbedingt vorbeikommen. Und was wir denn für ein Auto haben... Da fiel mir ein, dass ich ja mal jemanden von hier fragen könnte, was das mit den 5000km und der Werkstatt auf sich hat. Philip kannte sich aus und fand heraus, dass wir morgen immediately zu einer garage müssen und unser Auto checken lassen müssen. Sonst verfällt vielleicht die Garantie. Also gut, dann wissen wir ja auch schon wo wir heute bleiben...



Haben wir euch schon ein schönes neues Jahr gewünscht? Wir glauben nicht ...
Also: Wir wünschen Euch, dass das neue Jahr gut für Euch wird, für manche ist es besonders wichtig gesund zu sein oder zu werden. Manche brauchen mehr Zeit und ruhe für sich, viel Lachen ist immer gut und natürlich ganz viel Liebe. Wir wünschen Euch, dass ihr bekommt war ihr braucht!

Herzlichst Elke und Anke

Mittwoch, 1. Januar 2014

Auf der Südinsel angekommen





 
Ganz früh mit der Fähre ´rübergefahren, (das Sonnenaufgangsfoto ist im Hafen von Wellington), durch die Fjorde der Südinsel von Delfinen begleitet.
Und dann die Frage: Fahren wir links `rum oder rechts `rum? Elke findet das eine wichtige Frage, damit wir nicht am Ende eine lange Strecke doppelt fahren und eine andere gar nicht. Das ist auf der Südinsel nämlich nicht so einfach zu planen, weil es ganz grob gesehen eine Straße an der Westküste gibt und eine an der Ostküste und in der Mitte die Alpen mit 3 Pässen...
Ein Rentnerehepaar, dass wir auf der Nordinsel auf einer einsamen Strecke getroffen haben, empfahl uns: „Molesworth Station! If you don´t mind 200km gravel road J!“ Natürlich nicht.
Es war eine sehr, sehr lange Fahrt durch ein weites Nichts – also Nichts stimmt ja natürlich nicht. Ödland oder Steppe oder wie sagt man dazu. Auf jeden Fall Hochland. Auf fast 1000m, der höchste Pass 1200m, mit dem Auto durch die größte Farm Neuseelands mit 10.000 Rindern. Kaum Vegetation, ganz wenige Autos, Kühe auf dem Weg, die Schilder „! Ford“ machte einen Moment Herzklopfen, weil nie so klar war, wie tief das Wasser in der Furt ist. Und wir haben kein Allradantrieb und einen Abwasserablauf der gar nicht weit vom Boden weg ist... Aber es hat alles geklappt, alles heile geblieben. Der Staub ist abgefegt, die Kuhscheiße, mit dem der Abwasserablauf „verkleidet“ war abgewaschen – wir sind zurück unter Menschen.
So sind wir zunächst linksrum gefahren, werden heute in Kaikoura ankommen wo es Wale anzusehen gibt. Und dann fahren wir im Kreis ganz zurück in den Norden der Südinsel und werden einen schönen Ort finden, an dem wir mal ein paar Tage länger bleiben.

Nun ist es 12.17Uhr, bei uns schon mitten am Tag des 1.1.2014. Die Sonne scheint warm, es ist windig, wir haben uns einen sehr ruhigen Campingplatz gesucht.
Wir wünschen allen ein ereignisreiches, abenteuerliches und natürlich gesundes Jahr 2014!
Mit lieben Grüßen
Elke und Anke

Wetter, Licht, Regen

 

Beeindruckt uns weiterhin... Es bestimmt ja auch den Großteil unserer Tage.
Wir scheinen immer wieder Glück gehabt zu haben. Den Regen haben wir hauptsächlich von weitem gesehen oder sind schnell vor ihm weggefahren. Das Licht, das vor allem Abends auf das Land scheint, wenn hinter uns dunkelste Wolken hängen – sehr faszinierende Farben. Und was häufig der Fall ist: Sonne und Regen gleichzeitig. Trinken wir Kaffee draußen? Na klar, die Sonne scheint – doch nicht, es regnet... Wir haben in der Zeitung gelesen, dass es in Teilen von Neuseeland heftigste Regenfälle mit Überschwemmungen gegeben hat... Gestern sind wir in Hanmer Springs bei Sonnenschein angekommen und im Supermarkt wurde von gutem Wetter gesprochen... es hatte eine Woche lange geregnet...
Und für alle die wieder unsere Strecke auf der Karte verfolgen, unten unsere Reiseroute.