Mittwoch, 1. Januar 2014

Wetter, Licht, Regen

 

Beeindruckt uns weiterhin... Es bestimmt ja auch den Großteil unserer Tage.
Wir scheinen immer wieder Glück gehabt zu haben. Den Regen haben wir hauptsächlich von weitem gesehen oder sind schnell vor ihm weggefahren. Das Licht, das vor allem Abends auf das Land scheint, wenn hinter uns dunkelste Wolken hängen – sehr faszinierende Farben. Und was häufig der Fall ist: Sonne und Regen gleichzeitig. Trinken wir Kaffee draußen? Na klar, die Sonne scheint – doch nicht, es regnet... Wir haben in der Zeitung gelesen, dass es in Teilen von Neuseeland heftigste Regenfälle mit Überschwemmungen gegeben hat... Gestern sind wir in Hanmer Springs bei Sonnenschein angekommen und im Supermarkt wurde von gutem Wetter gesprochen... es hatte eine Woche lange geregnet...
Und für alle die wieder unsere Strecke auf der Karte verfolgen, unten unsere Reiseroute. 





Sonntag, 29. Dezember 2013

Weitsichten

 Alle die schon in Neuseeland waren oder die, die gerne dortin wollen haben eine Idee von diesen Ausblicken, von der Natur, dem Grün. Es ist wie es im Buch steht, in Filmen zu sehen ist, wie man es sich vorstellt. Die Ausblicke sind der Wahnsinn, vor allem im Abendlicht, wenn der Regen noch oder schon woanders ist... Oft "reicht" es schon einfach so im Auto die Straße lang zu fahren. Um jede Kurve (von denen gibt es hier 100 und 1000! Gerade heute wieder an einem Schild "64km windy road" vorbeigekommen") eine neue Sicht.
 Hier haben wir lange auf einem Hügel gesessen und das Wetter angesehen... Wie sehr klein da das Gebiet wird, wo es gerade in Strömen regnet. Beeindruckend zu sehen, wie weit es darüber hinaus eigenltich weiter geht.
Als wir ein paar Stunden später unter den Wolken waren, konnten wir uns daran erinnern, wie es weit über uns aussieht.
Mit dem Kanu auf dem Wanganui River. Diesesmal haben wir die Idee der Aufgabenverteilung beim Paddeln sofort verwirklicht... Hinten steuern und paddeln, vorne nur paddeln! So sind wir bei allen Stromschnellen im Boot geblieben und haben uns nur 2 mal auf 13 km im Kreis gedreht.
Und auch hier: wunderbare Ausblicke in die Natur.
Ken, unser Jetboatfahrer und Paddeltripveranstalter mit dem wir vor 4 Jahren auch schon unterwegs waren sagte, der 28. Dezember sei der geschäftigste Tag auf dem Fluß. Viele Leute fahren am Boxing-Day weiter oben los und sind an ihrem 3.Tag auf diesem Flußabschnitt. Wir wurden um 9Uhr morgens mit dem Jetboat irgendwo "ausgesetzt" und konnten uns soviel Zeit nehmen wir wir brauchen für die 13 km. Lange Strecken waren wir alleine, dann überholten uns ein paar Paddler. Vor allem um zu sehen, wo die besten Stellen sind um durch die Stromschnellen zu kommen, war das super.

Morgen fahren wir nun mit der Fähre auf die Südinsel!

Wir schicken euch liebe Grüße, im Moment noch aus Wanganui!
Elke und Anke

Berge und Wälder

 In den letzten Tagen waren wir viel zufuß unterwegs. Dabei hatten wir verschiedene Aussichten. Hier links: Mount Taranaki, ganz und gar zu sehen, das war kurz darauf schon ganz anders, nämlich komplett in Wolken verhüllt...
Dann haben wir eben in den Wald geguckt ...
Wunderschönste Waldwege, perfekte Kulisse für Märchen und Feengeschichten, natürlich für  "Herr der Ringe" oder eben nur zum darin laufen und schön finden.








Auch im Tongariro National Park waren die Berge meistens verhüllt. Zum Laufen ist das angenehm, weil die Sonne durch die Wolken geschienen sehr viel besser "auszuhalten" ist. So genießen wir in der Natur zu sein und ab und zu einen Teil vom Berg zu sehen.






i-Kuhs - Anke will ´ne Kuh füttern und Special education von Elke

 Beim Spazierengehen kommen wir an einer Kuhweide vorbei. Anke möchte Nr. 49 streicheln und ihr in die Augen sehen. Nr. 49 war scheu und skeptisch, aber neugierig genug. Allerdings wollten sich sämtliche anderen Jungkühe das Erlebnis nicht entgehen lassen. Nr. 49 bekam dann tatsächlich einen wunderbaren Blumenstrauß zu fressen :-)

 Elke unterrichtete derweil die anderen. Auf dem Stundenplan stand: ERstmal alle zuhören! und dann: Was ist ein Sonnenhut und für die Fortgeschritten: Was ist ein Bein mit Schuh.
Wir sahen die Kühe heftig diskutieren wer sich traut in das eine oder andere reinzubeißen.
Es blieb jedoch bei zaghaften Stupsversuchen da alle sehr schreckhaft.




Mittwoch, 25. Dezember 2013

Merry Christmas!

Unser Weihnachten in Neuseeland...
In dem Dorf in dem wir gestern auf Durchreise waren, sagte man uns: um 19 Uhr ist die Christmas Parade! Don´t miss it! Ok wir sind geblieben... alles was in der Kleinstadt und drumherum Räder hat fuhr einmal die Hauptstraße hoch und wieder runter - das war´s... Das Ereignis des Jahres. Ok, so wussten wir auch was das bedeutet...

Abends in unserem Zuhause haben wir es uns dann gemütlich gemacht: Unsere geschenkt bekommene Hochzeitskerze mit Flaxbild, selbstbehaltene Lebkuchenherzen von Bahlsen, Fruit Mince Pies, Schokokugeln und Pohutukawa-Blüten. (nicht auf dem Foto: Ankes VanilleKipferl und Afghan-Biscuits).
Gemischtes Weihnachten ...

 Heute morgen dann zunächst sehr stürmisch und Regen, dann strahlende Sonne. Der STrand füllte sich, große Campervans aus denen viele Familienitglieder ausstiegen, Zelt aufgebaut, Picknickdecke,Barbecue, Spiele am Strand, so feiern die Menschen hier.

Und noch ein Foto vom New Zealand ChristmasTree, dem Pohutukawa.


Wir wünschen Euch zuhause ein schönes Weihachten!

Liebe Grüße
Elke und Anke

Samstag, 21. Dezember 2013

Free Parking mit Toilette





Das Foto ist ganz ohne Filter fotografiert, so „kitschig“ sind die Farben in echt ... An diesem Parkplatz mit Toilette war die Straße zu Ende. Ein Schild „Road ends“ wies freundlicherweise darauf hin. Als wir im Dunkeln hier ankamen war nicht ganz klar, ob unser Auto durch den Tunnel passen würde... Bei genauerem hinsehen mit Taschenlampe wurde deutlich – passt nicht“.


Am nächsten Tag zu Fuß durch den Tunnel, etwas unheimlich, und am Ende ein Strand, sehr schwarzer Sand, einfasst von hohen Klippen, tosende Wellen. Ein besonderer Platz den wir mit einer Maorifamilie „geteilt“ haben. Als die Flut kam wurde es dann „eng“ auf dem Sand.

Diese letzten zwei Tage waren sehr „einsam“, was man auch daran merkt, dass es keinen Radiosender gibt und keinen Handyempfang. Und daran, dass unser Wasservorrat ausging... und die Möglichkeit zu duschen. Salz hält ja angeblich länger frisch, in diesem Fall sind wir davon nicht so ganz überzeugt...

So haben wir unseren nächsten Übernachtungsplatz mit der Priorität Wasser ausgesucht.
Und heute Nacht: Dusche und Strom. Wir sind das erste Mal auf einem richtigen Motorcamp gelandet. Das kostet auch richtig Geld (43 Dollar, das sind ca. 31Euro für eine Nacht!), sogar die WLAN-Verbindung. Das werden wir in den nächsten Nächten alles wieder durch „Free parking mit Toilette“ ´rausholen. Das bedeutet ungefähr: nach einmal Blogschreiben 3 Tage keine Dusche J oder so ähnlich. Und das an Weihnachten...

So wünschen wir euch schöne Weihnachtstage mit eigenem WasserClosett, duschen wann ihr wollt, unbeschränktes nutzen von Kommunikationsmitteln, Elektrizität sowie durch Kühlung haltbar gemachte Lebensmittel,  Kekse satt (Ankes heilige Vanillekipferl in Auckland gebacken , sind schon fast aufgegessen oder verschenkt) und euren Lieben. Kuschelt euch.

Wir denken an Euch!
Elke und Anke

Grün, grün, Licht und grün und wie Sternenhimmel...

 
Den „Sternenhimmel“ konnten wir nicht fotografieren, das waren die Glühwürmchen in der Höhle in Waitomo. Sehr beeindruckende Tropfsteinhöhlen, erst zufuß, dann mit dem Boot im stockdunkel über den unterirdischen See geglitten - über uns die Glühwürmer. Wirklich wie Sternenhimmel.
Und dann wieder aus der Höhlen ´raus, im Busch „wopwop“ oder „in the sticks“ haben wir gelernt sagt man hier - also grün ist es hier ja unglaublich.




Von Waitomo aus haben wir und auf eine Nebenstrecke „getraut“ („last Petrolstation for the next 105km..“.) . Hauptsächlich durch Farmland, an einem Fluss lang oder durch den subtropischen Regenwald. Und das ganz alleine. Alle anderen Menschen die hier unterwegs sind scheinen die andere Straße genommen zu haben. Unendliche Gegend, Kühe, Kälber, Bullen, Schafe und ein Hase auf der Straße, als wolle er uns den Weg zeigen, lief er vor uns her.