„You have made a wonderful
job for me, I´ve recognized it!“ Schön dass er das noch gesagt hat, unser Chef
Jeff, weil er es immer so eilig hatte, dass wir nicht wirklich wussten, ob er
auch sieht was wir getan haben. Wer Anke kennt weiß, dass nun alle Ritzen
blitzen, auch die, die man nicht sieht ;-) Und ob wen wirklich interessiert,
dass Elke Teppichfäden abgeschnitten hat und die Farne auch in den dunklen
Ecken von brauen Wedeln befreit hat, is´ ja auch egal. Wir haben 3 Stunden
täglich gerne „unsere“ Arbeit getan. Heute haben wir Jaqueline „getraint“, sie
mach es ab morgen weiter. Komisch damit ein Stückchen verbundenes Zuhause
wieder abzugeben. Die Nachmittage am Kamin haben uns in den verregneten Zeiten
gewärmt. Wenn selbst Jeff jammert, es sei kalt, ist da wohl was dran. So auch
noch heute Nachmittag! Nun, um 18Uhr, ist es fast heiß. Wetter kaputt? Elke hat
die nassen Resultate aus den tief hängenden Nebelwolken natürlich noch für
schöne Fotos nutzen können.
So brechen wir morgen in den
Sommer auf und verlassen das schöne, liebevoll gestaltete Gelände der
Onuku-Farm. Petterson und Findus hätten sich hier auch gleich zuhause gefühlt.
(Erstaunlicherweise hat Jeff noch nie was von den beiden gehört...) Nachdem wir
nun heute alle langen Hosen gewaschen haben, können wir sie wahrscheinlich
morgen wieder in kurze tauschen. Wir brauchen auch Sommer und vor allem blauen Himmel, wir wollen nämlich
die neuseeländischen Alpen sehen, vor allen den Aoraki (Mount Cook). Auf Weg
dorthin möchte Anke gerne in Christchurch in den WorldMusicLaden, der beim
letzten Mal geschlossen war. Mal sehen, ob sich dieser von den bislang üblichen
Musikläden, die ausschließlich Gitarren und Ukulelen führen, unterscheidet. Der
Name lässt hoffen...
Ach ja, wir waren tatsächlich
ein 2. Mal mit den Delfinen schwimmen. Anke mit Anti-Seasick-Tablette und
überhaupt weniger Wellen. Auf der Suche nach den Delfinen zeigte Jeff uns noch
schöne Stellen an der Küste. Unter anderem sind wir mit dem Boot in einen alten
Vulkankrater gefahren. Huuiiii, goosy. Und mitten in der Überwältigung knallt
und rumpelt das Boot. Kein Vulkanausbruch sondern die Bootschraube auf einem
Felsen, der da Jeffs ganzes Leben noch nie war... Die Schraube brachte uns
jedoch noch zu den Delfinen und wir tuckerten ganz gemütlich zurück. Die
Delfine waren wieder sehr freundlich und blieben ewig mit uns. So konnte auch
Anke dieses Mal ausgiebig genießen. Sie begleiteten uns noch ein Stück. Toll,
vorne auf dem Boot zu liegen und die Tiere nur einen Meter tiefer unter dem
Boot schwimmen zu sehen. Sie scheinen Spaß daran zu haben mit- bzw. voraus zu
schwimmen.

























