Delfine waren da und wenn es
nicht so stürmisch gewesen wäre und wenn die Wellen nicht so hoch gewesen wären
und mir nicht seasick gewesen wäre, dann hätte es sicher noch mehr Spaß
gemacht, sagt Anke.
Ich fand die Wellen ab einer
gewissen Höhe echt unheimlich, habe mich eine Zeit lang gefragt, ob Jeff uns
hier wirklich ins Wasser lassen will. Ich habe ihn gefragt, wie man die Höhe
von Wellen misst. Keine Antwort -
dann „wenn sie zu hoch sind fahre ich nach Hause“. Als er dann umdrehte
um in ruhigeres Wasser zu fahren, war alles klar: Wellen echt hoch. Wir
schaukelten in einem kleinen Motorschlauchboot wie in der besagten
Walnussschale. Jeff: „Ok, we are not going to the dolfins, they have to come to
us.“ Und sie kamen. Wir waren in Neopreenanzügen (oder wie man das schreibt),
mit Flossen und Schwimmringen, die Delfine schwammen um uns herum. Und die
Wellen waren immer noch hoch... Elke hatte eine gute Zeit, Anke wartete bis es
zurück ging. Auch die Rückfahrt war spannend. Anfangs konnte Elke vorne auf dem
Boot liegen, den Delfinen beim Mitschwimmen vorne am Boot zusehen. Dann die
Aufforderung zum Festhalten zurückkommen. Im Gegensatz zur schaukeligen
Hinfahrt war die Rückfahrt schnell und hart. Festhalten unabdingbar... Und
plötzlich wieder in ruhigem Gewässer, es gab Tee und Müsliriegel für die die
wollten und es war schönstes Wetter. „Oh look, a penguin having a bath.“ Ja,
wir konnten dem kleinen Kerl ewig bei putzen zusehen, direkt neben unserem
Boot.
Und morgen dürfen wir noch
einmal mit J Mit
Anti-Seasick-Pille und ruhiger See. So der Plan... Wir werden berichten.
(Auf dem ersten Wasserfoto bekommt ihr vielleicht eine Idee davon, wie hoch die Wellen waren...)






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