Dienstag, 28. Januar 2014

Wellen haushoch

 Delfine waren da und wenn es nicht so stürmisch gewesen wäre und wenn die Wellen nicht so hoch gewesen wären und mir nicht seasick gewesen wäre, dann hätte es sicher noch mehr Spaß gemacht, sagt Anke.
Ich fand die Wellen ab einer gewissen Höhe echt unheimlich, habe mich eine Zeit lang gefragt, ob Jeff uns hier wirklich ins Wasser lassen will. Ich habe ihn gefragt, wie man die Höhe von Wellen misst. Keine Antwort -  dann „wenn sie zu hoch sind fahre ich nach Hause“. Als er dann umdrehte um in ruhigeres Wasser zu fahren, war alles klar: Wellen echt hoch. Wir schaukelten in einem kleinen Motorschlauchboot wie in der besagten Walnussschale. Jeff: „Ok, we are not going to the dolfins, they have to come to us.“ Und sie kamen. Wir waren in Neopreenanzügen (oder wie man das schreibt), mit Flossen und Schwimmringen, die Delfine schwammen um uns herum. Und die Wellen waren immer noch hoch... Elke hatte eine gute Zeit, Anke wartete bis es zurück ging. Auch die Rückfahrt war spannend. Anfangs konnte Elke vorne auf dem Boot liegen, den Delfinen beim Mitschwimmen vorne am Boot zusehen. Dann die Aufforderung zum Festhalten zurückkommen. Im Gegensatz zur schaukeligen Hinfahrt war die Rückfahrt schnell und hart. Festhalten unabdingbar... Und plötzlich wieder in ruhigem Gewässer, es gab Tee und Müsliriegel für die die wollten und es war schönstes Wetter. „Oh look, a penguin having a bath.“ Ja, wir konnten dem kleinen Kerl ewig bei putzen zusehen, direkt neben unserem Boot.
Und morgen dürfen wir noch einmal mit J Mit Anti-Seasick-Pille und ruhiger See. So der Plan... Wir werden berichten.
(Auf dem ersten Wasserfoto bekommt ihr vielleicht eine Idee davon, wie hoch die Wellen waren...)






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